Wenn du eine Reise in ein Land machen würdest, in dem du dich nicht verständigen könntest, würdest du dich auch gezwungener Maßen, deiner symbolischen Körpersprache bedienen müssen.
Daher werden Inhalte in Symbole umgewandelt und werden so für andere Wesen, verständlich.Magie hat also eine sehr subtilere Ebene, auf der sie agiert, als dein körperlicher Ausdruck. Du kannst Wirkungen auf sämtliche Bereiche deines Lebens erzielen.
Wenn Magie richtig angewandt wird, kann sie ein ganzes Leben verändern, eine Welt bewegen, oder zerstören.
Dabei arbeitest du dich Schritt für Schritt in verschiedene Bereiche und Ebenen vor.
Gott sein Dank erfordert dies so viel Disziplin und Konsequenz, dass es für die meisten Menschen unmöglich ist dorthin zu gelangen.
Die überwiegenden Menschen sind einer wirksamen magischen Handlung gar nicht fähig,
weil sie ihre Energien nicht auf die richtige Stelle fokussieren können.
Über kurz oder lang mußt du dich also entscheiden, ob du weiter vor dem Fernseher
sitzt, oder in die Disko gehst.......oder dich mit deinem großen Freundeskreis beschäftigst.
Um auf inneren Ebenen mit hochwirksamen Energien umzugehen, bedienst du dich der Symbolsprache und führst magische Riten durch.
Die Menschen haben seit Jahrtausenden durch ihre Selbstversuche in diesen Bereichen wertvolles Wissen angesammelt, was allerdings nicht für jeden zugänglich ist.

Du lernst deine Sinne zu schulen und bedienst dich konkreter ritueller Methoden.
Als erstes solltest du dir über dein Anliegen und über dein Ziel, das Endresultat klar werden.
Die rituelle Magie ist dabei ein reines Hilfsmittel und es bedarf eines disziplinierten Bewußtsein, das auf kausalen und anderen inneren Ebenen zusammen mit einer spirituell
Ebene wirken kann.
Die Schwierigkeiten der rituellen Magie liegen in der Durchführung der Energiestrukturierung und Ausrichtung.
Wir können uns also verschiedener magischer Systeme bedienen.
Der zentrale Punkt wird dennoch immer "Gott" und "Göttin", die Hilfsgeister, Heilige oder Dämonen sein.
Sie stellen unsere Verständigungsmittel dar und ihre Charaktere werden zum Teil von menschlichen und nichtmenschlichen Bewutßsein geschaffen, aber sie sind absolut wirklich und wahrhaftig.
Um dahin zu gelangen mußt du eine ganze Reihe von Symbolen in deinem Bewußtsein erschaffen.
Symbole sind die tatsächlichen Bewahrer der Mysterien, ohne sie wäre kein Mysterium möglich.
Das Ritual muß also einen konkreten Ablauf haben, bei der die Anwendung der Symbole sehr viel Intelligenz und Genauigkeit erfordert.
Nur wenn du den wahren Wert des inneren Lebens erkennst und genügend Zeit und Disziplin aufbringst, wirst du in die Lage kommen, eine zweite Geburt zu erleben.
Die wahre Glückseeligkeit liegt in unserem eigenen Innern.
Die Mysterien werden als Schulen bezeichnet und ihre Funktion ist es, dir praktische Mittel zur Verfügung zu stellen, die, deine eigene geistige Entwicklung zur Folge haben.
Leider mangelt es hier an einfachen Anleitungen und guten Lehrplänen.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die beste Lernmethode diejenige ist, die auf dem Nichts-Prinzip beruht bzw. auf dem Ausschluß der Konzentration von allem, das nicht zum Wesen des Studiengegenstandes gehört.
Dies gewährleistet eine direkte Verbindung zwischen dem Gegenstand und dem aus der Tiefe kommenden inneren Bewußtsein des Schülers.
In der Magie ist dieser Vorgang ausschließlicher Konzentration
unter dem Begriff des 'Bannens' oder 'Verbannens' bekannt und hat folglich weniger mit dem Loswerden von Dämonen zu tun, als mit der Isolierung eines puren Bewutseinsstromes
durch den Ausschluß aller verunreinigender Einflüsse.
Bis diese Kunst zu einem gewissen Grad erlernt ist, sollte nichts anderes erstrebt werden,
denn aus dem NICHTS kommt ALLES.
Die Bedeutung des Nichts-Gedankens ist für die magische Arbeit nicht wegzudenken.
Bevor irgendein Gefäß mit irgendeinem bestimmten Inhalt angefüllt werden kann, muß es leer sein.
Ein Text kann nur auf einem leeren Blatt Papier aufgezeichnet werden.
Dieser Zustand verkörpert höchste und absolute Freiheit im wahren Sinne des Wortes und ist über jede mögliche Begrenzung erhaben. Nichts und Alles ist identisch.
Die Fähigkeit des Nichtreagierens muß demzufolge entwickelt werden.
Das heißt, daß auf keinen Reiz eine Reaktion folgen darf, egal wie stark er ist.
Tatsächlich ist dies eine sehr schwer zu erlernende Kunst und es bedarf sehr viel Selbstkontrolle und Disziplin, dahin zu gelangen.
Wir bedienen uns des ziehen eines Nichts- Kreises. Sie werden meistens an den Anfang eines Rituals gesetzt und gezogen.
Dies darfst du natürlich nicht mit einer oberflächlichen Gestik tun,
sondern mußt mit Präzision und wohl durchdachten Handlungen dein eigenes Arbeitsgerüst aufbauen.
Es werden
drei Nichts-Kreise beschrieben:
Das
Nichts der Zeit,
das
Nichts des Raumes
und das
Nichts der Ereignisse.
Durch diese drei Kreise wirst du einen gesamten Kosmos entwerfen und bist selbst der Schöpfer,
dessen Ziel es ist, durch die Übung innere Dimensionen lebendig werden zu lassen.
Dadurch wirst du auf anderen Ebenen deine Identität neu begründen und ausrichten.
Zeit- Raum- Ereignisse können aufhören dich zu beherrschen und diese Versunkenheit stellt ein wichtiges magisches Geheimnis dar.
Man nannte diesen magischen Vorgang früher Austreibung und meistens wurden Dämonen beschwört und vertrieben.
Dabei geht es um deine eigenen Persönlichkeitsanteile, die du genau benennen mußt und durch dieses Ritual neutralisieren kannst. Nach vielen Versuchen wird sich schließlich der Erfolg einstellen.
Hier ist nun eine leichte Übung,
die zehn Minuten deines Tages in Anspruch nehmen wird:
Setze dich bequem hin,
so dass dein Rücken gerade ist.
Dein Kinn wird leicht zurückgeschoben
um auch die Halswirbelsäule anzupassen.
Schließe deine Augen und entspanne dich.
Atme und zentriere dich.
Beobachte nun deine Gedanken.
Sei dir bewußt, dass du nicht "dein Gedanke" bist.
Sei nur der Zeuge und lasse alle Gedanken vorüberziehen,
wie die Wolken am Himmel.
Praktiziere diese Meditation eine Woche.
In der nächsten Woche praktiziere folgende Übung:
Setze dich bequem hin,
so dass dein Rücken gerade ist.
Dein Kinn wird leicht zurückgeschoben
um auch die Halswirbelsäule anzupassen.
Schließe deine Augen und entspanne dich.
Atme und zentriere dich.
Meditiere nun über ein Thema,
am besten etwas, was dich sehr leicht in Reaktionen bringt,
die dich wütend werden lassen.
Meditiere über ein Thema,
welches du in einem Satz formulierst.
Notiere alle deine Gedanken und Erfahrungen.