Drogenarten und ihre Wirkung

Drogenarten und ihre WirkungEs gibt zahlreiche Drogenarten und ein Faktor ist klar: Drogen sind schädlich und zerstören das eigene Leben nachhaltig! Hier ist ein Überblick über die bekanntesten Drogenarten und deren Wirkungsweise.

1.Amphetamine (Speed)

Drogenarten und ihre Wirkung

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Amphetamin ist ein synthetisches Stimulans. Es kommt in Pulverform vor und ist in der Regel weiß, gelblich, grau oder rosa. Es wird geschnupft oder eingenommen und wirkt nach etwa einer halben Stunde. Es hat verschiedene Wirkungen, wie beispielsweise:

  • Wachheitsgefühle
  • Wachsamkeit
  • gesteigertes Selbstvertrauen
  • Kontaktfreudigkeit
  • körperliche oder geistige Aktivität

Aber weil die Energieniveaus des Körpers reduziert werden, ist der Benutzer anfällig für Angstgefühle, Reizbarkeit, Unruhe und Schwindel. Benutzer können Toleranz zu den Benzedrin mit erhöhtem Gebrauch entwickeln. Entzug ist hauptsächlich emotional, aber Benutzer können eine milde körperliche Zurücknahme einschließlich Gefühle des Tiefstands, der Lethargie und des extremen Hungers erfahren.

Amphetamin ist illegal und extrem weit verbreitet.

2.Benzodiazepine als Drogenart

Arten von Drogen in Deutschland

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Benzodiazepine sind verschreibungspflichtige Arzneimittel nach dem Arzneimittelgesetz. Sie können missbraucht und illegal auf dem Schwarzmarkt gekauft werden. Sie werden in der Regel zur kurzfristigen Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen verschrieben. Bei niedriger Dosierung entwickelt sich die Toleranz nicht sehr stark, aber wenn Menschen große Mengen einnehmen, kann sich ihre Toleranz schnell entwickeln und es besteht die Gefahr einer Dosiserhöhung.

Entzugserscheinungen können mehrere Tage bis mehrere Wochen, in Extremfällen sogar Monate dauern.

Zu diesen Entzugserscheinungen gehören:

  • Beklemmung
  • Schlaflosigkeit
  • in Panik geraten
  • Wahnvorstellungen
  • Depersonalisierung
  • gesteigerte Sinneswahrnehmung
  • Niedergeschlagenheit
  • die Gefahr von Anfällen mit abruptem Rückzug

Benzodiazepine sind illegal, es sei denn, sie werden von einem Hausarzt verschrieben. Dieser Umstand erhöht den Missbrauch dramatisch.

3. Cannabis (Marihuana, Gras, Dope, Pot, Puff, Unkraut etc.)

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Cannabis wird normalerweise mit Tabak geraucht. Es ist in Form von Harz, getrockneten und gehackten Blättern und – seltener – Öl erhältlich. Der Hauptwirkstoff in Cannabis ist THC. Die Wirkungen des Medikaments sind vielfältig und umfassen:

  • Euphorie
  • Gelächter
  • lebendige Empfindungen
  • Bilder und Halluzinationen
  • hartnäckige Ideen
  • Verfolgungswahn

Diese Effekte variieren je nach Person, Umgebung, Potenz und Menge des verwendeten Medikaments. Cannabis ist illegal, aber derzeit tatsächlich in der Diskussion.

4. Kokain ( Koks, Schnee)


Kokain wird am häufigsten als weißes kristallines Pulver gefunden und wird normalerweise geschnupft, aber gelegentlich zu einer Lösung verarbeitet und injiziert. Die Wirkung von Kokain ähnelt der von Amphetaminen und Crack, da sie körperliche und geistige Erregung hervorrufen. Wenn Kokain geschnupft wird, ist die Wirkung fast sofort spürbar und verblasst dann innerhalb von 15 – 30 Minuten. Dies führt oft dazu, dass die Anwender ihre Anwendung fast alle 20 Minuten wiederholen, um den gewünschten Effekt zu erhalten.

Das Schnauben von Kokain kann zu einer Verengung der Schleimhaut und schließlich zur Perforation der Nasenscheidewand führen. Kokain ist illegal aber dennoch sehr weit verbreitet.

5. Crack (Sockel, Steine, Kristalle)

Crack ist ähnlich wie Kokain, obwohl die Auswirkungen noch extremer sind. Sie wirken sofort und halten ca. 10 Minuten an. Crack wird in der Regel geräuchert, was zu besonders aggressiven und paranoiden Verhaltensweisen führen kann. Crack macht süchtig, obwohl Berichte, dass Crack sofort süchtig macht, falsch sind.

Menschen erleben Gefühle von:

  • Wohlbefinden
  • Erheiterung
  • gesteigertes Selbstvertrauen
  • Appetitlosigkeit
  • Gleichgültigkeit gegenüber Schmerz und Müdigkeit
  • Wahnvorstellungen
  • Verfolgungswahn
  • typische Symptome der Drogenarten

In seltenen Fällen sind Anwender an einer Überdosierung gestorben. Schwere und regelmäßige Anwendung kann zu Übelkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Übererregbarkeit und Gewichtsverlust führen.

Crack ist illegal und der Besitz sowie Handel wird hart bestraft.

6. Ecstasy (Adam & Eva, Tauben, Pillen) als einer der Drogenarten

Ecstasy kommt hauptsächlich in Tablettenform vor und ist eine der beliebten Drogenarten. Kann aber auch in Kapseln oder in Pulverform angeboten werden. Die Tabletten können in verschiedenen Farben erhältlich sein und oft mit einem Logo versehen werden. Die Pillen werden normalerweise verschluckt, aber manchmal auch geschnaubt. Seine Wirkung tritt nach 20 – 60 Minuten ein und kann 3 – 6 Stunden andauern. Der chemische Name für reines Extasy ist MDMA.

Ecstasy wirkt auf das zentrale Nervensystem und erhöht die Gehirnaktivität. Die Pupillen werden geweitet, der Kiefer strafft sich und es kommt oft zu kurzzeitiger Übelkeit, Schwitzen, Mundtrockenheit und Halsschmerzen. Der Blutdruck und die Herzfrequenz steigen und Schwitzen ist üblich.

Benutzer berichten von einer leichten euphorischen und halluzinogenen Wirkung, einem Verlust von Wut, Empathie mit anderen Menschen und einem verbesserten Kommunikationsgefühl.

Ecstasy beeinflusst die Temperaturregulation des Körpers. Bei übermäßigem Tanzen kann dies zu Überhitzung und Austrocknung führen – und in einigen Fällen zum Tod. Es wird empfohlen, kleine, regelmäßige Schlucke Wasser einzunehmen, aber nicht mehr als einen halben Liter Wasser pro Stunde, da die Todesfälle auch mit der Einnahme von zu viel Wasser verbunden sind, was für den Körper sehr gefährlich ist.

Ecstasy ist illegal und eine sehr weit verbreitete Drogenart unter allen Partygängern.

7. Heroin als gravierender Faktor unter den Drogenarten


Heroin gehört zur Gruppe der Opiate, die aus dem Schlafmohn gewonnen werden. Es kommt in der Regel als weißes oder braunes Pulver vor. Eine Reihe von synthetischen Opiaten werden auch für medizinische Zwecke hergestellt und sind wegen ihrer ähnlichen Wirkung wie Heroin missbräuchlich:

  • Dihydrocodein (Df118)
  • Kodein
  • Tramadol
  • Pethedin

Methadon und Subutex werden als Ersatzdrogen im Rahmen der Drogenarten bei der Behandlung der Heroinabhängigkeit verschrieben. Heroin wird in der Regel geräuchert , geschnupft oder zur Injektion vorbereitet. Heroin ist ein starkes Schmerzmittel und hat euphorische Eigenschaften. Die kombinierte Wirkung macht Heroin zu einer äußerst wirksamen Drogenarten.

Zu den Effekten gehören:

  • Wohlgefühl
  • sich warm und zufrieden fühlen
  • schläfrig und unbeschwert
  • Gefühl der Ruhe
  • Glücksgefühl
  • Abwesenheit von Sorgen, Ängsten oder Schmerzen

Bei höheren Dosen kann der Benutzer stark sediert sein, schläfrig, unfähig zu sprechen, und scheint für ein paar Minuten einzuschlafen. Dies wird als „gauching“ oder „nicken“ bezeichnet.

Es gibt eine unangenehme Zeit des Entzugs (oft als „kalter Truthahn – Turkey „bezeichnet). Diese Symptome können innerhalb von 6 bis 24 Stunden nach dem Absetzen beginnen und Wochen oder sogar Monate danach andauern.

Zu den Symptomen dieser Drogenarten gehören:

  • schwitzen
  • Unwohlsein
  • Beklemmung
  • Niedergeschlagenheit
  • allgemeines Schweregefühl
  • übermäßiges Gähnen oder Niesen
  • Schlaflosigkeit
  • kalte Schweißausbrüche
  • Schüttelfrost
  • starke Muskel- und Knochenschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Diarrhöe
  • Verkrampfungen
  • Fieber

Heroin bleibt eine der problematischsten illegalen Drogenarten weltweit. Allein die Entzugserscheinungen sind echt von der übelsten Sorte dieser Drogenart.

Alle Opiate, sofern sie nicht verschrieben werden, sind illegal und gehören strikt verboten!

8. Lösungsmittel als eine der Drogenarten


Lösungsmittel werden schnell über die Lunge in den Blutkreislauf aufgenommen und schnell an das Gehirn und andere Organe abgegeben. Innerhalb weniger Minuten kommt es zu einer Vergiftung mit ähnlichen Symptomen wie beim Alkoholkonsum. Die Vergiftung dauert nur wenige Minuten, so dass einige Anwender das „High“ durch wiederholtes Einatmen verlängern.

Die Anwender fühlen sich zunächst leicht stimuliert und fühlen sich nach dem Einatmen weniger gehemmt und weniger kontrolliert. Halluzinationen und Bewusstlosigkeit können auftreten. Plötzlicher Tod ist ein Risiko, obwohl es bei jungen Menschen seltener vorkommt, wenn sie Kühlmittel, Butan, Propan und einige Aerosole verwenden. Diese führen dazu, dass das Herz schnell und unregelmäßig schlägt, was zu einem Herzstillstand führt.

Langzeitnutzer dieser Drogenarten können darunter leiden:

  • Gewichtsabnahme
  • Muskelschwäche
  • Orientierungslosigkeit
  • Unaufmerksamkeit
  • mangelnde Koordination
  • Reizbarkeit
  • Niedergeschlagenheit

Regelmäßiger Missbrauch kann zu schweren Schäden an lebenswichtigen Organen führen. Zu den schwerwiegenden, aber potenziell reversiblen Effekten gehören Leber- und Nierenschäden. Zu den schädlichen irreversiblen Wirkungen gehören: Hörverlust, Spasmen der Gliedmaßen, Knochenmark und Schäden des zentralen Nervensystems (einschließlich des Gehirns).

9. Mephedron (Miau, M-CAT, Magie, Pflanzennahrung)

Mephedron gehört zu den Drogenarten und ist eine stimulierende Droge ähnlich wie Ecstasy oder Speed. Es kommt in Kapseln, Tabletten oder häufiger in Pulverform. Die Kapseln oder Tabletten werden geschluckt, während das Pulver normalerweise geschluckt wird.

Benutzer berichten von einem Gefühl des „Aufkommens“ oder der Eile, wenn die Droge wirkt. Die wichtigsten Auswirkungen sind:

  • wachsam sein
  • ein Gefühl des ruhigen Wohlbefindens
  • Aufregung
  • Anregung
  • gehobene Stimmung
  • Geplapper
  • trockener Mund
  • Appetitlosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • erhöhte Herzfrequenz
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Herzrasen
  • in Panik geraten
  • schwitzend
  • ausgeprägter Fischgeruch aus dem Schweiß

Die Wirkung tritt innerhalb von 10 bis 20 Minuten ein und dauert durchschnittlich 40 bis 60 Minuten. Nach Angaben der Anwender ist die Substanz stark süchtig machend.

Mephedron ist illegal aber zum Glück nicht sonderlich bekannt.

10. NRG-1 unter den Drogenarten

Naphyrone (NRG-1; Energy1) ist ein Stimulans, das eng mit Mephedron verwandt ist und ähnliche Wirkungen wie Amphetamine, Kokain und Ecstasy hat. Es gilt als 5-10 mal stärker als Mephedron oder Ecstasy.

Naphyrone kommt normalerweise in Form eines weißen kristallinen Pulvers und wird normalerweise in Papierhüllen geschnupft oder geschluckt. Es wird im Internet als Pflanzennahrung oder Teichreiniger für £12 – £15 pro Gramm verkauft.

Anwender berichten von Euphorie, Empathie, Gesprächigkeit und Wachsamkeit.

Wie bei anderen Stimulanzien gehören zu den schädlichen Wirkungen:

  • Beeinträchtigungen des Herzens und der Blutgefäße
  • Hyperthermie (Überhitzung der Körpertemperatur)
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Abhängigkeitswahrscheinlichkeit
  • psychiatrische Auswirkungen einschließlich Psychose und Angstzustände

Im Extremfall können amphetaminähnliche Medikamente wie NRG1 den Tod durch Herz-Kreislauf-Kollaps oder Herzinfarkt verursachen.

Naphyrone ist illegal aber unheimlich im Kommen als eine der alternativen Drogenarten.

Denken Sie daran, Hilfe zu bekommen, um von einer der Drogenarten loszukommen?

Jedes Jahr suchen zahlreiche Menschen Hilfe, um mit dem Drogenkonsum aufzuhören. Obwohl es vielen Menschen leicht fallen mag, einige Menschen zu stoppen, werden sie größere Schwierigkeiten haben. Dies gilt insbesondere, wenn sie körperlich und sogar psychisch abhängig sind.

Der Entzug aus einer Substanz hat im Allgemeinen die gegenteilige Wirkung der Substanz, die verwendet wurde, wenn die Drogen Sie sich entspannt und entspannt oder geselliger und euphorischer fühlen lassen. Dann können Sie die Entzugserscheinungen wie  Angst, Launenhaftigkeit, Schweiß, Übelkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Zittern und ein Gefühl von Verlust in unterschiedlichem Ausmaß erleben.

TIPP: Sucht und Drogen Hotline in Deutschland!

Therapie für den Alkoholentzug

Therapie für den AlkoholentzugWenn Sie über Wochen, Monate oder Jahre hinweg viel Alkohol trinken, können Sie sowohl psychische als auch physische Probleme auftreten. Eine Alkoholentzug Therapie wird unumgänglich. Sobald Sie aufhören oder ernsthaft den Alkohol reduzieren, wird dies als Alkoholentzug bezeichnet. Die Symptome können von leichter bis schwerwiegender Natur sein.

Wenn Sie nur ab und zu trinken, ist es unwahrscheinlich, dass Sie Entzugserscheinungen haben, wenn Sie aufhören. Aber wenn Sie einmal einen Alkoholentzug durchgemacht haben, werden Sie ihn mit größerer Wahrscheinlichkeit beim nächsten Mal wieder durchlaufen, wenn Sie ihn beenden. Darum ist eine ordentliche Therapie für den Alkoholentzug so wichtig.

Darum ist die Sucht so groß und die Therapie so schwer

Alkoholentzug Therapie

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Alkohol hat eine so genannte depressive Wirkung auf Ihr System. Es verlangsamt die Gehirnfunktion und verändert die Art und Weise, wie Ihre Nerven Nachrichten hin und her senden. Mit der Zeit stellt sich Ihr zentrales Nervensystem darauf ein, ständig Alkohol im Blut zu haben zu haben. Ihr Körper arbeitet hart, um Ihr Gehirn in einem wacheren Zustand zu halten und Ihre Nerven im Gespräch zu halten. Wenn der Alkoholspiegel plötzlich sinkt, bleibt Ihr Gehirn in diesem Zustand. Das ist der Grund für die Entzugserscheinungen. Nur eine Therapie für den Alkoholentzug, befreit Sie von dem Laser.

Diese Symptome treten bei einer Alkoholentzug Therapie meist auf


Sie können von mild bis ernsthaft reichen. Was Ihre sind, hängt davon ab, wie viel und wie lange Sie getrunken haben. Leichte Symptome treten in der Regel bereits 6 Stunden nach dem Absetzen des Glases auf. Sie können beinhalten:

  • Angst
  • Zitternde Hände
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schlaflosigkeit
  • Schwitzen

Größere Probleme reichen von Halluzinationen etwa 12 bis 24 Stunden nach dem letzten Getränk, bis hin zu Anfällen innerhalb der ersten 2 Tage nach dem Absetzen. Sie können Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind.

Das ist nicht dasselbe wie Delirium tremens oder DTs, wie man sie wahrscheinlich nennt. DTs beginnen in der Regel 48 bis 72 Stunden nach dem Abstellen des Glases. Dies sind schwere Symptome, die lebendige Halluzinationen und Wahnvorstellungen beinhalten. Nur etwa 5% der Menschen mit Alkoholentzug haben sie. Diejenigen, die einen Alkoholentzug durchführen können auch von folgenden Begleiterscheinungen betroffen sein:

  • Verwirrung
  • Herzrasen
  • Hoher Blutdruck
  • Fieber
  • Starkes Schwitzen

So läuft die Therapie bei einem Alkoholentzug ab


Wenn der Arzt denkt, dass Sie tatsächlich abhängig von Alkohol sind, wird er Ihnen Fragen über Ihre Trinkgeschichte stellen und darüber, wie kürzlich Sie aufgehört haben. Er wird wissen wollen, ob Sie schon einmal einen Entzug gemacht haben. Er wird auch Ihre Symptome besprechen. Während einer Untersuchung wird er nach anderen Krankheiten suchen, um zu sehen, ob sie schuld sein könnten. Wichtig bei einer Alkoholentzug Therapie sind folgende Maßnahmen:

  • Ein ruhiger Ort
  • Weiche Beleuchtung
  • Begrenzter Kontakt mit Menschen
  • Eine positive, unterstützende Atmosphäre
  • Gesunde Ernährung und viel Flüssigkeit

Wenn Ihr Blutdruck, Puls oder Körpertemperatur steigt, oder wenn Sie ernsthaftere Symptome wie Anfälle und Halluzinationen haben, könnte Ihr Arzt eine stationäre Behandlung und medikamentöse Behandlung vorschlagen.

Allgemeine Medikationen schließen benzodiazepines ein, um zu helfen, Symptome wie Angst, Schlaflosigkeit und Anfälle zu behandeln. Sie können auch Anti-Seizure-Medikamente und Antipsychotika zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen. Die Behandlung von Alkoholentzug ist eine kurzfristige Lösung, die dem Kernproblem nicht hilft. Wenn Sie mit Ihrem Arzt über Symptomlinderung sprechen, ist es eine gute Idee, die Behandlung von Alkoholmissbrauch oder Abhängigkeit zu besprechen. Der Arzt kann Ihnen Ratschläge geben, wie Sie mit dem Trinken aufhören können.

Alkohol, Drogen und Medikamente in Deutschland

Alkohol, Drogen und Medikamente in DeutschlandIn Deutschland gibt es definitiv ein Problem mit Drogen, Alkohol und auch einen Medikamentenmissbrauch. Hier sind einige Anekdoten und Beispiele, wie die Sachlage tatsächlich aussieht.

Deutschlands Bierkonsum – Rekordmeister im Trinken von Bier

Mit der Geschichte des Bierbrauens und der pharmazeutischen Drogenherstellung in Deutschland, sind die aktuellen Probleme mit Drogenmissbrauch und Sucht vielleicht keine Überraschung. Die Deutschen kamen relativ früh zu beiden Berufen, begannen um 800 v. Chr. mit der Bierproduktion und entwickelten einige unserer beliebtesten pharmazeutischen Substanzen im 19. und 20. Jahrhundert: dem Bier. Was ist das Resultat? Alkoholkonsum ohne Ende und nur die Polen kämpfen mit uns um die „Weltherrschaft“ im Bier trinken.

Deutschlands Geschichte als Pharma-Pionier


Deutschlands Beiträge zum illegalen Drogenhandel begannen mit der Suche nach einem Heilmittel gegen die Opiumsucht. Der Gebrauch von Opium entstand bereits in der ägyptischen Zeit und wurde in den westlichen Kulturen im 18. Jahrhundert etabliert. Eine flüssige Zubereitung von Opium namens Laudanum erzeugte Zehntausende von Menschen in Europa und Amerika mit einer Sucht. Es gab keine Heilung. Auf der Suche nach einem Heilmittel extrahierte Friedrich Serturner Morphin aus Opium und begann es als Schmerzmittel und zur Behandlung von Opium- und Alkoholabhängigkeit zu vermarkten. Natürlich wurde später festgestellt, dass Morphium selbst süchtig macht.

verschreibungspflichtiges Heroin

Im Jahr 1895 gab der deutsche Pharmahersteller Bayer bekannt, dass er Heroin entwickelt hatte. Einen Ersatz für Morphin, das nicht süchtig macht. Es wurde als eine Behandlung für Morphinsucht vermarktet, bis entdeckt wurde, dass wenn Heroin im Körper zusammenbricht, es Morphin wird.

Die Tradition setzte sich im zwanzigsten Jahrhundert fort. 1916 wurde die ursprüngliche Oxycodon-Formulierung, der wesentliche Bestandteil des stark süchtig machenden verschreibungspflichtigen Schmerzmittels Oxycontin, von Freunds und Speyer an der Universität Frankfurt entwickelt.

Und schließlich kündigte die IG Farben 1939 die Entwicklung von Methadon an, einem Medikament, das den Opiummangel in Deutschland lösen würde. Während Methadon in der Substitutionsbehandlung von Drogenabhängigen verwendet wird, ist es auch eine sehr verbreitete Droge des Missbrauchs für viele Süchtige.

Kein Wunder also, dass in einem aktuellen Bericht über die Drogenabhängigkeit in Deutschland sogar 2,8 Millionen Deutsche über 60 Jahre ihre verschreibungspflichtigen Medikamente missbrauchen. Es wird geschätzt, dass zwei Drittel derjenigen, die verschreibungspflichtige Medikamente missbrauchen, Frauen sind.

Deutsche Behörden sorgen sich um hohen Alkoholkonsum – mit gutem Grund


Die deutschen Gesundheitsbehörden haben kürzlich auf den stabilen, aber hohen Alkoholkonsum der Deutschen aufmerksam gemacht. Im Jahr 2008 trank der durchschnittliche Deutsche 9,9 Liter reinen Alkohol. Besonders besorgniserregend war, dass sich die Zahl derer, die bis zur Bewusstlosigkeit trinken, zwischen 2000 und 2008 verdoppelt hat. Im Jahr 2008 wurden 109.000 Menschen in medizinische Einrichtungen mit extremer Alkoholvergiftung gebracht.

Gleichzeitig wurden mehr als 1,5 Millionen Deutsche als alkoholabhängig eingestuft. Jeder fünfte dieser „regelmäßigen Alkoholkonsumenten“ war zwischen 12 und 25 Jahre alt. Im Jahr 2005 gab es mehr als 40.000 alkoholbedingte Todesfälle. Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewaltverbrechen wurde ebenfalls erwähnt, wobei jedes dritte Gewaltverbrechen unter dem Einfluss von Alkohol, meist von Männern, begangen wurde.

Anstelle der Inhaftierung werden einige der wegen Drogendelikten Verhafteten in Drogenbehandlungseinrichtungen geschickt, wo sie ein bis zu neun Monate dauerndes Drogenentzugsprogramm durchlaufen. Mit der Möglichkeit, an der Drogenrehabilitation teilzunehmen, anstatt ins Gefängnis zu gehen, können sich die Drogenabhängigen wieder in die Gesellschaft integrieren, anstatt zu Ausgestoßenen und bestätigten Süchtigen zu werden.

Heroin jetzt aus Asien, Kokain aus Südamerika

Während das Heroin seinen Ursprung in Deutschland hatte, macht der größte Teil der aktuellen Heroinversorgung des Landes den langen Weg aus Afghanistan. Der häufigste Weg nach Europa führt über den Iran oder Pakistan und dann über die Türkei und Bulgarien. Ein Großteil des durch Bulgarien fließenden Heroins ist für Deutschland oder Kroatien bestimmt. Die Sicherstellungen von Heroin auf dieser Route steigen seit 2001 kontinuierlich von 38 Tonnen auf 115 Tonnen. Im jährlichen Weltdrogenbericht 2009 haben die Vereinten Nationen darauf hingewiesen, dass die Sicherstellungen von Heroin in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent zugenommen haben.

Sobald Heroin in Deutschland angekommen ist, wird viel in andere europäische Länder verteilt oder in die Niederlande, eine weitere große europäische Distributionsstelle, umgeschlagen. Die deutsche Kokainversorgung kommt in der Regel aus Südamerika, entweder per Luft- oder Seefracht. Oder über Sendungen, die durch westafrikanische Länder geleitet werden, die wenig Kraft besitzen, um die Flut aufzuhalten.


In einem Bericht aus dem Jahr 2005 wurde festgestellt, dass viel mehr Deutsche Kokain missbrauchen als bisher angenommen. Das Abwasser aus dem Rheineinzugsgebiet bei Düsseldorf wurde auf den Gehalt an Chemikalien untersucht, der durch den Abbau von Kokain im Körper entsteht. Während früher geschätzt wurde, dass vielleicht 400.000 Deutsche jedes Jahr Kokain missbrauchen, zeigte die Menge der im Abwasser verbliebenen Kokain-Stoffwechselchemikalien ein völlig anderes Bild.

Die Tests zeigten, dass 30 Kilogramm Kokain pro Tag im Rheineinzugsgebiet konsumiert werden mussten, das sind 11 Tonnen pro Jahr. In Anbetracht der Zahl der in diesem Becken lebenden Menschen und der durchschnittlichen Reinheit des deutschen Kokains müsste jeder Kokainkonsument (basierend auf der Zahl von 400.000 Konsumenten auf nationaler Ebene) 16 Koksleitungen pro Tag schnupfen. Ein Forscher des Münchner Instituts für Therapieforschung sagte, wenn diese Forschung richtig sei, „dann ist die tatsächliche Zahl der Kokainkonsumenten dramatisch höher als bisher angenommen“.

Sind E-Zigaretten schädlich?

Sind E-Zigaretten schädlich?Die verborgenen Gefahren von E-Zigaretten – sind E-Zigaretten schädlich? Elektronische Zigaretten, allgemein bekannt als E-Zigaretten, sind ein relativ neues Phänomen. Dieses wurde in den letzten Jahren immer beliebter. Eine aktuelle Studie der CDC zeigt, dass sich von 2011 bis 2013 die Zahl der Nichtraucher-Jugendlichen, die E-Zigaretten probiert haben, von rund 79.000 auf über 263.000 verdreifacht hat.

E-Zigaretten werden als bessere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten vermarktet. Aber als neues Produkt haben die Daten über die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Zigarettenersatzstoffe Zeit gebraucht, um aufzuholen. Allerdings zeigt die jüngste Analyse der in der E-Zigarette enthaltenen Chemikalien, warum es wahrscheinlich am besten ist, die Produkte vollständig zu vermeiden.


Darum sind E-Zigaretten schädlich!

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten werden E-Zigaretten mit einer verdampfbaren Flüssigkeit beladen. Diese Flüssigkeit besteht aus einer Reihe von Chemikalien, darunter Propylenglykol, Glycerin, Nikotin und einer Vielzahl von Aromastoffen. Während diese Chemikalien nicht ganz ansprechend klingen, zeigt die neue Forschung, dass die wirkliche Gefahr darin besteht, wie sich diese Verbindungen bei Erwärmung verändern.

Ähnliche Beiträge wären:

Um eine E-Zigarette zu benutzen, laden Sie die Flüssigkeit auf und wenden Strom an, indem Sie die Flüssigkeit erhitzen, bis sie verdampft. Bei dieser Temperatur werden die Chemikalien im Inneren der Flüssigkeit abgebaut und in andere Chemikalien umgewandelt. Mit einem fortschrittlichen Messsystem, der Kernspinresonanzspektroskopie, untersuchten die Wissenschaftler die neuen Chemikalien und fanden dabei ein besonders besorgniserregendes Ergebnis. E-Zigaretten sind also scheinbar schädlicher, als viele Menschen vermuten.

Schadstoffe in der E-Zigarette


Als die E-Zigarettenflüssigkeit (Liquid) erhitzt wurde, produzierte sie sowohl Formaldehyd als auch Formaldehyd freisetzende Mittel. Ein beunruhigendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Formaldehyd ein bekanntes Karzinogen ist. In der Tat, der jüngste Artikel vergleicht das Risiko der Entwicklung von Krebs aus dieser E-Zigarette Toxin mit dem Risiko von Krebs durch das Rauchen von traditionellen Zigaretten. Hierbei wurde festgestellt, dass das Risiko mit E-Zigaretten kann bis zu 15-mal höher sein.

Obwohl E-Zigaretten noch neu sind, sollten diese ersten Daten ernsthaft in Betracht gezogen werden. Auch wenn die Umstellung von herkömmlichen Zigaretten auf eine elektronische Version von Nutzen zu sein scheint, sind die langfristigen gesundheitlichen Folgen dieser neuen Alternative noch lange nicht vollständig geklärt.

Diese vorläufigen Informationen deuten darauf hin, dass die Auswirkungen von weniger als sicher bis extrem gefährlich reichen könnten. Das Urteil darüber, ob E-Zigaretten besser oder schlechter sind als herkömmliche Zigaretten, bleibt abzuwarten. Aber wenn dann möglich, scheint es die sicherste Option zu sein, sich von diesen neuen Produkten fernzuhalten.

Alternative zur schädlichen E-Zigarette

Grundsätzlich nützen alle kläglichen Versuche nichts. Es muss ein harter und konsequenter Schnitt vollzogen werden. Interessante Links, um sich zu informieren warum die E-Zigarette schädlich ist, gibt es hier:

Im Fazit bleibt nur zu sagen: Ja, E-Zigaretten sind schädlich, weil sich die tatsächlichen Auswirkungen von Liquid noch nicht gänzlich bemessen lassen!


Drogentote in Deutschland

Das sind die Fakten zum Thema Drogentote in Deutschland 2017:

Drogentote in Deutschland 2017Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler teilt mit, dass sich die Zahl der Drogentoten in Deutschland erstmals seit 2012 verringert hat. Es sind immer noch die Opioide, wie Heroin, die für die Mehrzahl der Überdosierungen, die tödlich ausgehen, verantwortlich sind. Nichtsdestotrotz geht die Zahl der Drogentoten in Deutschland glücklicherweise zurück. Allerdings waren es 2017 nur fünf Prozent weniger Menschen, die an den Spätfolgen des Drogenkonsums starben als im Jahr 2016.

2016 waren es 1333 Drogentote in Deutschland, 2017 immer noch 1272. Das ist ein Prozent aller Drogenkonsumenten. Dieser leichte Rückgang ist der erste seit dem Jahre 2012. Der größte Teil dessen betrifft die Männern, nämlich 85 Prozent der Toten. Das durchschnittliche Alter bei beiden Geschlechtern liegt bei 39 Jahren.


Die Strategie der Drogenbeauftragten

Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler will in Zukunft die Suchthilfe ausbauen, eine Strategie der Früherkennung und ein härteres Vorgehen gegen die Drogenkriminalität zum Einsatz bringen. Also eine Kombination aus Prävention und Behandlung. Diese Säulen sollen die Zahl der Drogentoten in Deutschland weiter senken.

Statistiken über Drogentote in Deutschland 2017

    • 1272 Drogentote in Deutschland gesamt
    • 244 durch Heroin und Morphin in Kombination mit anderen Drogen
    • 186 durch Opiate und ähnliche Verbindungen
    • 178 Drogentote in Deutschland aufgrund Langzeitschäden durch Konsum
    • 165 durch reines Heroin und Morphin
    • 85 Suizide aufgrund Drogenkonsums
    • 80 aufgrund die Kombination aus Methamphetamin und Amphetamin mit anderen Substanzen
    • 46 Drogentote in Deutschland durch Kokain/Crack mit anderen Drogen zusammen
    • 41 Opfer durch den Konsum von Kokain und Crack
    • 32 Drogentote durch Opiat-Substitutionsmittel
    • 29 Tote durch Unfälle unter Drogeneinfluss
    • 23 durch den Konsum von Amphetamin
    • 16 Drogentote in Deutschland durch Amphetaminderivate im Verbund mit anderen Wirkstoffen
    • 7 Opfer durch Methamphetamin
    • 4 Drogentote innerhalb Deutschland 2017 durch Methamphetaminderivate

    Studie über Ursachen Drogentote in Deutschland

    Drogentote in Deutschland

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    Eine Studie wurde von dem Professor Ludwig Kraus, Leiter des IFT Instituits für Therapieforschung in München, durchgeführt. Die Studie genannt „Drogenindizierte Todesfälle in Deutschland“ zeigte die Todesursachen in den Ländern im Zeitraum von 2012 bis 2016. Grund hierfür war eine Abweichung vom Trend vor vier Jahren. Seit 1990 wird die Zahl der Drogentoten Jahr für Jahr weniger. Seit 2012 aber meldet das Bundeskriminalamt Jahr für Jahr wieder mehr Drogentote in Deutschland.

    In der Studie untersuchte Professor Kraus Todesursache, Konsumverhalten und die konsumierten Substanzen. Das ausschlaggebende Resultat: Schuld am Drogentod der großen Mehrheit (75 Prozent) haben immer noch Heroin, Morphin und Kokain. Die große Mehrheit (83 Prozent) stirbt an einer Überdosierung. D.h. Auch, durch die wilde Mischung von Substanzen oder, weil die Stoffe gepanscht wurden. Sieben Prozent sterben an den Langzeitfolgen des Konsums, ebenfalls sieben Prozent begehen einen Selbstmord und drei Prozent sterben durch einen Unfall während eines High- Zustandes. Das Problem Drogentote in Deutschland ist nach wie vor präsent.

    Neue psychoaktive Stoffe als Ersatzdrogen

    Die sogenannten neuen psychoaktiven Stoffe werden von der Drogengesetzgebung noch gar nicht richtig wahrgenommen. Sie werden beispielsweise als Badesalze oder Kräutermischungen verkauft. Sie fluteten den europäischen Markt und das Risikopotenzial für einen Wiederanstieg von Drogentoten ist hoch.Es ist auch in Deutschland nicht besonders schwer, an illegale Drogen heranzukommen. Sogar außerhalb von Szenebars oder des Straßenhandels. Man muss dafür nicht einmal ins Darknet, sondern kann sich ein Beutelchen Heroin oder Kokain, ein bisschen Cannabis, Ecstasy-Pillen oder die neuen psychoaktiven Substanzen per Mausklick bestellen.


    Die Ware kommt mit der normalen Post oder wird vom Kurier diskret in den Briefkasten geworfen, die Zahlung erfolgt mit der Kreditkarte. Zurzeit kann die Polizei nicht sagen, wie hoch der Anteil der übers Internet verkauften Rauschgifte am gesamten Drogenumsatz ist. Offenkundig ist, dass sich dieser Handelsweg immer mehr ausweitet. Dass sich die Herstellung in naher Zeit verringern wird, ist nicht zu erwarten. Im Gegensatz gibt es in den Produktionsländern sogar so viel, dass sie auch einmal den Verlust einiger Kilogramm verkraften könnten, so das Bundeskriminalamt.

    Häufig werden Päckchen mit mehreren Tonnen Kokain in einem Container im Rotterdamer Hafen oder mehrere Tonnen Cannabis an einem Strand in Spanien gefunden. Wären die Drogen schwer herzustellen und zu schmuggeln und somit für den Produzenten sehr wertvoll, würden sie kleinere Mengen transportieren. Sichergestellt wird jedoch nur ein sehr kleiner Teil dessen, was im Umlauf ist. Davon geht die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mortel aus. Sie geht zum Beispiel von rund 150 000 Opiatkonsumenten aus. So werden ca. 23 Tonnen an Opioiden pro Jahr konsumiert, sichergestellt wurden 2016 jedoch bloß 330 Kilogramm.

    Der Stoff Naloxon als Lebensretter

    In Naloxon sieht Professor Kraus als eine besondere Chance, die Zahl der Drogentoten in Deutschland zu senken. Naloxon wird bei Notfällen bei einer Überdosis als Gegengift gegeben. Die Studie des Professors zeigt auch, dass bei 30 Prozent der Überdosis-Betroffenen ein Rettungseingriff unternommen wurde. Bei 17 Prozent war eine Dritte Person anwesend. Professor Kraus empfiehlt, dass auch Abhängige und Angehörige in der Anwendung von Naloxon zur Ersthilfe trainiert werden sollten.

    Die Barrieren für die Gabe von Naloxon aus dem Weg zu räumen, darin sieht Drogenbeauftragte Mortler eine ihrer neuen Aufgaben. Bislang ist die Vergabe in Deutschland nicht gestattet. In Bayern wird gerade ein Modellversuch unternommen. Die Drogenbeauftragte Mortler möchte weiterhin durchsetzen, dass sich ein Konsument bald aussuchen darf, welche Strafe er will: ein Bußgeld oder eine Behandlung. Präventiv möchte sie eine große Aufklärungskampagne zum Einsatz bringen. „Wir brauchen eine breite Diskussion über Sucht und Drogen…“ Wichtig sollen dabei nicht nur die Suchtkranken sein, auch der Umgang mit ihnen ist sehr wichtig.

    Wer in Zukunft also mit Cannabis für den Eigenkonsum von der Polizei erwischt wird, soll wählen dürfen, ob er eine Strafe zahlt oder sich freiwillig von Experten helfen lässt. Warum das Thema umso wichtiger ist, so Mortler, zeigt nicht nur die Zahl der Drogentoten in Deutschland, das zeigt auch die Zahl der Familien, denn drei Millionen Kinder wachsen in suchtbelasteten Familien auf.

Endlich mit dem Rauchen aufhören

Ohne Rauch in die Zukunft

Wie Sie es schaffen die Sucht zu besiegen und mit dem Rauchen aufhören!

mit dem Rauchen aufhörenMit dem Rauchen aufhören: Zigaretten gehören neben Alkohol zu den „anerkannten“ Drogen und sind enorm weit verbreitet. Leider schaden Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern gefährden Ihre Mitmenschen durch passives Mitrauchen. Jetzt wird es Zeit, dass Problem bei der Wurzel zu packen. Ohne Rauch in die Zukunft und wie auch Sie es schaffen die Sucht zu besiegen, behandelt dieser ausführliche Ratgeber. Sparen Sie viel Geld, sorgen Sie für ein gesünderes Leben und auch Sie werden mit dem Rauchen aufhören!

1. 10 gute Gründe warum Sie mit dem Rauchen aufhören sollten

Zigaretten sind schon seit vielen Jahren Ihr täglicher Begleiter? Bisher haben Sie es nicht geschafft, die Finger vom Tabak zu lassen? Vielleicht haben Sie sich einfach daran gewöhnt. Meistens früh am Morgen zur täglichen Tasse Kaffee eine Zigarette? Ohne Rauchen geht es nicht oder? Diese Einstellung sollten Sie überdenken, wenn Sie folgende 10 Gründe genauer begutachten. Rauchstopp lohnt sich in jedem Fall. Holen Sie sich durch die nachfolgenden Gründe einen Motivationsschub.

1.1. Lungenkrebs als unmittelbarer Risikofaktor

Leider sind die allermeisten Fälle (fast 90 Prozent) aller Erkrankungen an Lungenkrebs, auf den Genuss von Zigaretten oder anderen Tabakwaren zurückzuführen. Diese Krankheit endet oft tödlich und Patienten leiden viele Jahre unter unerträglichen Schmerzen. Wollen Sie sich diesem Risiko tatsächlich weiterhin aussetzen und nicht endlich mit dem Rauchen aufhören?


  • 80-90 Prozent aller Tote durch Lungenkrebs waren Raucher
  • etwa 8-10 Jahre nach dem Rauchstopp sinkt das Risiko für Lungenkrebs um 50 Prozent
  • zahlreiche giftige Stoffe maximieren das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken
  • sämtliche alternative Produkte wie Pfeifen und „leichte Zigaretten“ fördern ebenfalls eine Erkrankung
  • Lungenkrebs zählt zu den dritthäufigsten Krebserkrankungen in Deutschland
  • je höher der Zigarettenkonsum umso mehr steigt das Risiko an

Wollen Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und unter Umständen sogar an Lungenkrebs sterben? Sicherlich nicht oder? Dann wird es jetzt endgültig Zeit, die Gedanken zu fokussieren und mit Rauchen aufzuhören.

1.2. Rauchen ist eine enorme finanzielle Belastung (mit dem Rauchen aufhören und Geld sparen)

Rauchen vernichtet Geld. Grundsätzlich können Sie auch jeden Monat eine Menge Bargeld am Geldautomaten abheben und in den Mülleimer befördern. Wie viel Geld kostet Rauchen überhaupt im Monat? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Gehen wir davon aus, dass eine Schachtel Zigaretten pro Tag 6 Euro kostet (recht aktuelle Preise).

  • 1 Tag = 6 Euro
  • 1 Monat = 180 Euro
  • 1 Jahr = 2160 Euro

Viele Kettenraucher „vernichten“ aber bequem 2 Schachteln Zigaretten pro Tag. Dann beziffern sich die Gesamtkosten in einem Jahr auf weit über 4000 Euro!

Zahlen Sie doch kein Geld für ein Produkt, welches Ihre Gesundheit nachweisbar und vorsätzlich beeinträchtigt. Fahren Sie lieber in den Urlaub, leisten sich ein kostspieliges Hobby oder sparen Sie das Geld für ein neues Auto oder vielleicht sogar eine eigene Immobilie. Rechnet man die Kosten auf 10 Jahre hoch, verrauchen Sie sprichwörtlich eine Eigentumswohnung!

1.3. Optik der Raucher – lässt sich durch mit dem Rauchen aufhören verbessern

Raucher haben mit gewissen Problemen zu kämpfen. Besonders die Optik und die Haut, sowie der Geruch und andere Problemzonen wie :

  1. ständiger Geruch nach „kalten“ Zigaretten
  2. schlechte Durchblutung der Haut und dadurch blasse Hautfarbe
  3. Zahnverfärbungen die sich nur durch aggressive Mittel entfernen lassen
  4. Mundgeruch nach Kippe
  5. gelbe Finger spezifisch an den Stellen wo die Zigarette gehalten wird
  6. oftmals brüchige Nägel
  7. ebenfalls brüchige Haare
  8. Raucher sind optisch oft älter als gleichaltrige Menschen

Sie allein sind dafür verantwortlich, wenn eine oder mehrere Punkte genau auf Sie zutreffen und Sie nicht mit dem Rauchen aufhören. Ein Rauchstopp mindert zunächst die Beschwerden, bis sie mittelfristig von selbst gänzlich verschwinden. Gönnen Sie sich ein frisches und jugendliches Aussehen, indem Sie endlich einen Rauchstopp einlegen und komplett auf den Genuss von Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und andere stinkende Produkte verzichten. Gehen Sie lieber in Ihre Seele und motivieren Sie sich.

1.4. Beschwerden wie Bluthochdruck und Kreislauf-Probleme lindern

Viele Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, klagen über zu hohen Blutdruck. Dadurch steigt die Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen massiv an. Herzinfarkt oder Schlaganfall sind Worte, die Lebensgefahr bedeuten. Dieses Risiko sollten Sie tunlichst vermeiden und mit dem Rauchen aufhören. Zudem wird die Durchblutung behindert. Es lagern sich Reststoffe in den Blutgefäßen ab, die eine ordentliche Blutzirkulation beeinträchtigen.


Beim Rauchstopp geht das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt binnen 24 Stunden zurück. Allerdings dauert es laut Statistiken ungefähr 24 Monate, bis sich das Risiko an den Status eines Nichtrauches angepasst hat. Je früher Sie demnach aufhören zu Rauchen, umso schneller kann sich Ihre Gesundheit wieder regenerieren!

  • Gefahr von Bluthochdruck
  • Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Erkrankung in Form vom „Raucherbein“ durch schlechte Durchblutung
  • zahlreiche Gefahren wie Mundkrebs, Zungenkrebs und andere Krebsvarianten
  • es wird Zeit mit dem Rauchen aufzuhören

Bezüglich der eigenen Gesundheit, ist das Rauchen extrem schädlich. Tatsächlich kann viele Jahre überhaupt nichts passieren. Allerdings ist das Risiko zu erkranken derart hoch, dass von jeder einzelnen Zigarette Gefahr ausgeht. Damit muss Schluss sein! Mit dem Rauchen aufhören lautet das Ziel!

1.5. Probleme für Männer und Frauen bezüglich Fruchtbarkeit

Impotenz ist ein Problem vieler Männer. Spezifisch Raucher haben die doppelte „Chance“, davon betroffen zu werden. Jetzt wird Ihnen Angst oder? Dann Finger weg von den Zigaretten!

  • Männliche Raucher können Potenzprobleme bekommen
  • auch die Fruchtbarkeit wird massiv behindert
  • Spermien von männlichen Rauchern sind oftmals weniger beweglich
  • Gefahr von Erbgutschäden in den Spermien
  • erhöhte Gefahr einer Impotenz und Unfruchtbarkeit zugleich
  • sobald Sie mit dem Rauchen aufhören steigen die Chancen auf eine Fruchtbarkeit

Aber auch bei den Frauen sind die negativen Auswirkungen deutlich erkennbar. Speziell beim Kinderwunsch, kann das Rauchen einen Strich durch die Rechnung machen.

  • Oft dauert es länger bis eine rauchende Frau schwanger wird.
  • Während der Schwangerschaft Rauchen ist nicht nur gefährlich, sondern auch unverantwortlich: Fehlbildungen, Frühgeburt, geringeres Geburtsgewicht und angeborene Abhängigkeit mit weiteren Problemen beim Säugling.

Diese Gründe sind schwerwiegend und Männer sowie Frauen sollten endlich die Finger vom Glimmstengel lassen. Wollen Sie als Mann sich der Gefahr einer Impotenz aussetzen? Oder als Frau der Gefahr einer Unfruchtbarkeit? Überwinden Sie sich und legen Sie einen sofortigen Rauchstopp ein!

1.6. Beschaffung als täglicher Begleiter

Mit dem Rauchen aufhören beendet dieses Fiasko endgültig. Sicher befanden Sie schon einmal in der Situation, dass spät am Abend die Tankstelle um die Ecke schon geschlossen war und die Zigaretten ausgegangen sind. Haben Sie dann Ihre Stummel geraucht? Erbärmlich oder? Diese Sucht hat Sie völlig unter Kontrolle. Es drehen sich (wenn auch oft unbewusst), viele Dinge des täglichen Lebens um die Zigaretten. Nicht nur in der Beschaffung, sondern auch in Ihrer Psyche.

Lange Flüge oder lange Meetings sind der Horror. Es dreht sich nur noch darum, endlich eine „Durchziehen“ zu können. Auch in der Arbeit haben viele Raucher nicht einfach die Möglichkeit, zwischendurch eine Zigarette zu rauchen. Die Dauer bis zur offiziellen Pause kann sich durchaus unangenehm hinziehen. Rauchen ist nicht nur eine Sucht, sondern auch eine sehr unangenehme Angewohnheit.


  • Ständiger Druck Zigaretten zu besorgen
  • heimlich Rauchen am Arbeitsplatz außerhalb der Pause
  • regelmäßiger Ärger wenn nicht überall geraucht werden kann
  • strenge Nichtrauchergesetze
  • Sie fühlen sich als Raucher ausgegrenzt
  • mit dem Rauchen aufhören um nie wieder Druck zu verspüren

Es gibt doch einen ganz einfach Weg, all diese Unannehmlichkeiten zu umgehen. Hören Sie mit dem Rauchen auf und befreien Sie sich von dieser Last und dem Druck!

1.7. Zeitfaktor Rauchen – es gibt besseres zu erledigen

Gehen wir von einem Konsum von 20 Zigaretten täglich aus. Dies ist ein eher geringer Wert, weil viele Raucher locker 30-40 Zigaretten pro Tag konsumieren.

  1. Eine Zigarettenlänge beziffert sich auf etwa 5 Minuten.
  2. Bei 20 Zigaretten am Tag, rauchen Sie am Tag 100 Minuten Ihrer wertvollen Lebenszeit.
  3. Im Monat macht das die unglaubliche Summe von etwa 50 Stunden!
  4. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, haben Sie Zeit für sinnvollere Dinge des Lebens!

Bei dem Konsum von „lediglich“ 20 Zigaretten am Tag, verbringen Sie tatsächlich etwa 2 volle Tage im Monat mit dem Rauchen. Unglaublich oder?

Dieses Beispiel könnte man problemlos auf 2 Schachteln Zigaretten pro Tag hochrechnen. Dann wären wir bei 4 Tagen pro Monat reiner Zeit beim Rauchen! Zudem sind aufgrund der Nichtrauchergesetze die Wege zum „Rauchplatz“ meistens lang. Markierte Bereiche zum erlaubten Rauchen suchen, den Weg zum Raucherplatz in der Arbeit und viele andere zeitlichen Aufwände, nur damit Sie Ihre Gesundheit gefährden.

Diese Zeit lässt sich aber wesentlich sinnvoller nutzen! Treiben Sie lieber 100 Minuten Sport am Tag, statt zu Rauchen. Probieren Sie es doch aus. Viele ehemalige Raucher berichten davon, dass sie nun wesentlich mehr Zeit für Hobbys haben und sich nicht ständig unter Druck gesetzt fühlen.

1.8. Seien Sie kein schlechtes Vorbild

Die Tabakindustrie verspricht grenzenlose Freiheit und ein cooles Leben. Heutzutage nicht mehr erlaubt, verkörperte der Cowboy hoch zu Ross mit der Zigarette im Mund ein perfektes Gefühl. Natürlich will die Tabakindustrie mit Ihnen viel Geld verdienen. Mittlerweile informiert der Gesetzgeber die Realität auf jeder einzelnen Zigarettenpackung: Krankheiten und den Tod.

Kinder rauchender Eltern kennen es einfach nicht anders. Es besteht eine sehr große Gefahr, dass der Nachwuchs ebenfalls mit dem Rauchen beginnt, wenn Sie als Mutter, Vater oder Eltern es ihm vormachen. Wollen Sie das wirklich? Zudem setzen Sie Ihre Kinder und der restlichen Umwelt mit passiven Qualm aus. Besonders wenn in der Wohnung geraucht wird. Aktuelle Nichtrauchergesetze verhindern diese Tatsache zumindest im öffentlichen Raum. In Ihren eigenen vier Wänden gelten keine Verbote.

Übernehmen Sie also Verantwortung und belasten Sie nicht Ihre Freunde, Kinder und Bekannte mit dem Qualm von Zigaretten. Nicht selten fangen Mitmenschen auch mit diesem Laster an, wenn sie tagtäglich dabei zuschauen und sich an den Geruch gewöhnen. Oftmals wird zunächst nur „probiert“ und dann ist der Weg zum nächsten potentiellen Raucher meist nicht mehr weit. Deswegen sollten Sie unbedingt mit dem Rauchen aufhören!

  • Verantwortung übernehmen
  • nicht vor den Kindern rauchen
  • am besten aufhören zu Rauchen

1.9. Die Lunge ist lebenswichtig…und wird mit Giftstoffen bombardiert

Sie wissen schon welche Inhaltsstoffe sich in Zigaretten und sämtlichen anderen Tabakprodukten befinden oder? Hier ist ein kleiner Auszug aus dem „Sortiment“ des Grauens:

  1. Teer
  2. Schwermetalle
  3. Nickel
  4. Benzol
  5. Nikotin
  6. Blausäure
  7. Cyanid
  8. Kohlenmonoxid
  9. Ammoniak
  10. Blei
  11. … die Liste könnte fortgeführt werden
  12. jetzt endlich mit dem Rauchen aufhören!

Mehr als 30 krebserregende, reizende und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, wandern mit jedem Zug an der Zigarette in die empfindlichen Lungenbläschen Ihrer Lunge. Der Begriff „schwarze Lunge“ kommt nicht nur von ungefähr. Kein Wunder, wenn man den Stoff Teer bedenkt. Sie teeren sprichwörtlich Stück für Stück Ihr wichtiges Organ, welches die Atmung überhaupt ermöglicht. Fragen Sie sich nicht, warum Sie unter Husten leiden? Lesen Sie doch nochmals die oben aufgeführten Zutaten durch…


Erkrankungen der Atemwege sind ein erstes Indiz, für die beginnende Schädigung Ihrer Gesundheit. Es wird einfach Zeit, einen Rauchstopp einzulegen, damit sich die Lunge so schnell wie möglich wieder regeneriert. Diese Symptome sind typisch für langjährige Raucher:

  • Reizhusten
  • Kurzatmigkeit
  • Husten mit Auswurf
  • weniger Luft zum Atmen
  • schnelle Erschöpfung (aus der Puste)

Nach dem Rauchstopp, erholt sich Ihre Atmung und auch die Lunge vermag nach und nach wieder mehr zu leisten. Nach wenigen Monaten Abstinenz, ist die Lungenfunktion vollständig wieder hergestellt. Positiver Nebeneffekt beim mit dem Rauchen aufhören: besserer Geschmackssinn und intensiverer Geruchssinn.

1.10. das allgemeine Wohlbefinden steigern – weniger krank sein

Durch den Konsum von Zigaretten, wird auch das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen. Wichtige Merkmale und Indizien dafür sind beispielsweise:

  • Häufung von bakteriellen Infektionen
  • enorm verminderte Leistungsfähigkeit
  • diverse Hauterkrankungen wie Ekzeme, Schuppenflechte und Akne
  • öfters Lungenentzündungen als bei Nichtrauchern
  • ebenfalls öfters Bronchitis

Durch die tägliche schwerwiegende Belastung der Atemwegsorgane, sind Raucher einfach öfters krank als Nichtraucher. Also nehmen Sie diesen Ratgeber ernst, fassen sich ein Herz und versuchen mit Ernsthaftigkeit und einer gewissen Portion Motivation einen Rauchstopp durchzusetzen. Sobald Sie mit dem Rauchen aufhören, wird sich im Laufe der Zeit kurzfristig und mittelfristig Ihr allgemeines Wohlbefinden maßgeblich und spürbar verbessern.

2. Rauchstopp durch eine Nikotinersatztherapie

Worum handelt es sich hierbei? Ganz einfach, um alternative Zulieferer des Suchtmittels Nikotin. Besonders stark abhängige Raucher, die wirklich aus Suchtpotential täglich 30-40 Zigaretten konsumieren, erhalten das Gift über alternative Methoden in die Blutbahn. Zumindest wird die Lunge dadurch nicht geschädigt.

Körperliche Entzugserscheinungen wie bei einem „kalten Entzug“, werden dadurch abgefedert. Mitunter ist die Abhängigkeit derart groß, dass ein sofortiger Entzug ohne Ausgleich die Betroffenen aus der Bahn werfen würde. Grundsätzlich ist dieser Weg eher die softe Methode, aber nicht unumstritten.

  1. Nikotinpflaster
  2. Lutschtabletten mit Nikotin
  3. Nikotinkaugummis
  4. Nasenspray mit dem Wirkstoff Nikotin

Eine Nikotinersatztherapie ist empfehlenswert bei sehr stark abhängigen Rauchern, um extreme Entzugserscheinungen zu mildern.

Vorteilhaft ist hierbei die Tatsache, dass diese Produkte keinen Teer, Kohlenmonoxid und viele andere krebserregende Inhaltsstoffe eben nicht enthalten. Sie als Raucher bekommen Ihren „Stoff“ in Form von Nikotin, ohne die empfindliche Lunge weiter zu schädigen.

2.1. Nikotinpflaster als Alternative

Nach dem Aufbringen auf die Haut, sondern diese Nikotinpflaster das Gift Nikotin ab. Entweder über ein bestimmtes Membran oder über den integrierten Klebstoff. Dadurch wird ein konstanter Pegel an Nikotin im Kreislauf gewährleistet. Dies hilft zwar dem Raucher, aber ist nicht unbedingt förderlich um mit dem Rauchen durch einen tatsächlichen Entzug/Entwöhnung aufzuhören.

In aller Regel existieren 3-4 Stärken, welche die täglich konsumierte Menge an Zigaretten ersetzt. Raucher mit einem hohen Abhängigkeitsgrad, erhalten hierbei eine ungefähre Menge von 10-30 Zigaretten (Nikotingehalt) je nach Art und Stärke der Nikotinpflaster. Vorteilhaft ist der Aspekt, dass das Nikotin gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt wird. Der Griff zur Zigarette sollte in den meisten Fällen entfallen.

2.2. Lutschtabletten mit Nikotin für angehende Nichtraucher

Hierbei wird das Nikotin über die Schleimhaut im Inneren des Mundes aufgenommen. Über einen Zeitraum von 15-30 Minuten, wirkt das Suchtmittel und starke Raucher müssen so nicht mehr zur äußerst schädlichen Zigarette greifen. Es existieren diverse Produkte mit verschiedenen Stärken. Zwischen 2-4 Milligramm Nikotin pro Lutschtablette ist möglich.

Sie als Raucher mit einem mäßigem Suchtpotential, können auf diese Variante der Rauchentwöhnung zurück greifen, wenn Sie nicht ganz so extrem abhängig sind und mehrere Stunden rauchfreie Pausen kennen oder gewohnt sind.

2.3. Kaugummis für die Rauchentwöhnung

Als Nikotinersatzmittel sind Kaugummis sehr beliebt und auch in den Medien bekannt. Hierbei ist aber Vorsicht geboten. Langsam und mit Bedacht kauen, um nicht zu viel Nikotin freizusetzen. Einen zeitlichen Rahmen in diesem Sinne gibt es nicht, weil das Nikotin über den Speichel in den Körper gelangt. Es gibt keine genauen Studien dazu, wie schnell oder langsam Nikotinkaugummis wirken.


Diese alternativen Ersatzmittel für das Rauchen, sind eher bei einer kleinen Abhängigkeit empfehlenswert. Sehr starke Raucher sollten zu anderen Produkten greifen. Wenn Sie maximal 10-15 Zigaretten pro Tag konsumieren und aufhören wollen, machen Kaugummis mit Nikotingehalt aber durchaus Sinn. Speziell in kritischen Situationen, wie einer Feier wie viel geraucht wird oder bei der nächsten Party, ist es in jedem Fall sinnvoller einen Nikotinkaugummi zu kauen, als wieder zur Zigarette zu greifen.

Bei Bedarf können Sie den Kaugummi im Mund belassen und gelegentlich ein wenig kauen. Diverse Stärken existieren. Auch hier handelt es sich um Produkte zwischen 2-4 Milligramm Nikotingehalt. Vorsorglich sollten Sie aber grundsätzlich bei allen Nikotinersatzprodukten einen Arzt oder den Apotheker Ihres Vertrauens konsultieren.

2.4. Nasenspray mit Nikotin für ein rauchfreies Leben

Diese Produkte ermöglichen eine Aufnahme von Nikotin über die Nasenschleimhaut. Sehr zu empfehlen, wenn Sie tatsächlich von einer sehr starken Abhängigkeit betroffen sind (mehr als 30 Zigaretten pro Tag). Bei einem großen Verlangen wirkt das Nikotin sehr zeitnah und über die Nasenschleimhaut direkt in die Nervenzellen.

Natürlich ist solch ein Präparat keine wirkliche Methode um die Nikotinabhängigkeit zu überwinden. Dennoch ist es immer noch besser auf Nikotinnasenspray zurückzugreifen, als die Lunge weiterhin mit Teer und anderen Giften unmittelbar zu vergiften.

2.5. Überblick der Nikotinersatzmethoden

Methode Vorteile Nachteile
Nikotinpflaster
  • Schnell wirkend
  • sehr beliebt bei Rauchern
  • kontinuierliche Zufuhr von Nikotin
  • geeignet bei hoher Abhängigkeit
  • keine Vergiftung der Lunge
  • beliebt beim Thema mit dem Rauchen aufhören
  • Keine Entwöhnung von Nikotin
  • dadurch umstritten bei der Rauchentwöhnung
Nikotinlutschtabletten
  • Geeignet bei mittlerer bis starker Abhängigkeit
  • verschiedene Stärken
  • recht schnelle Wirkung
  • Ebenfalls keine wirksame Entwöhnung von Nikotin
Nikotinkaugummis
  • Verschiedene Stärken
  • geeignet bei geringer bis mittlerer Abhängigkeit
  • einfache und unauffällige Methode
  • Wirkung schwer kontrollierbar
  • keine Alternative zur Entwöhnung des Suchtmittels Nikotin
  • für stark abhängige Raucher nicht geeignet
Nikotinnasenspray
  • Für alle Typen von Rauchern geeignet
  • auch für sehr starke Abhängigkeit
  • sehr schnelle Wirkung
  • bestes Produkt für die Nikotinzufuhr
  • Auch hier keine brauchbare Entwöhnung von Nikotin

Keines dieser Produkte entwöhnt den Körper vom Nikotinkonsum. Es handelt sich lediglich um eine Erleichterung für angehende Nichtraucher, die Nebenwirkungen des Entzugs besser zu verkraften. Sämtliche Produkte sollten vorher mit dem Arzt oder Apotheker im Vorfeld besprochen werden! Mit dem Rauchen aufhören erfordert eventuell ärztlichen Rat. 

3. Mit dem Rauchen aufhören durch eine Verhaltenstherapie

Im Prinzip handelt es sich bei diesem Prinzip darum, die menschlichen Verhaltensweisen zu erforschen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Diverse Muster – wie der Griff zur Zigarette in vielen Situationen – werden genau studiert. Angewohnheiten können wieder „verlernt“ werden. Darum geht es bei einer Therapie bezüglich der Raucherentwöhnung. Keine Medikamente, keine Ersatzmittel, sondern ein direkter unmittelbarer Entzug mit Hilfe einer Therapie.

  • Kinder finden es ekelhaft wenn Erwachsene rauchen
  • dennoch fangen bereits Jugendliche damit an und machen es den Erwachsenen gleich

Dieses Verhaltensmuster ist nicht unüblich und kann kontrolliert werden. Therapeuten versuchen Ihren „Patienten“ das Rauchen abzugewöhnen, indem sie beim Lernprozess anfangen. Raucher müssen ganz einfach lernen, ihre Gewohnheiten abzulegen, weil die Sucht immer eine Kombination aus Gewohnheit und tatsächlicher Abhängigkeit besteht.

  1. Raucher haben sich daran gewöhnt zu rauchen.
  2. Geschmack und Geruch der Zigaretten sind fester Bestandteil des Lebens.
  3. Rauchen wird eher als positiv wahrgenommen (die Kippe zur Entspannung).
  4. Eine Entwöhnung vom Tabak, beginnt meist im Kopf.
  5. Nur durch eine Änderung der Verhaltensmuster, können Raucher es schaffen.
  6. Mit dem Rauchen aufhören durch professionelle Hilfe.

3.1. Abläufe einer Verhaltenstherapie

Zunächst werden die Muster beim Rauchen genau analysiert. Wie oft greifen Raucher zur Zigarette und in welchen Situationen?

  • Analyse der Funkionen der Zigarette (nicht nur in Bezug auf Abhängigkeit durch Nikotin)
  • diverse Tagesabläufe und Rauchmuster erkennen
  • Impulse studieren die einen zwanghaften Griff zur Zigarette fordern
  • Reize analysieren (Außenwelt, Umgebung, Mitmenschen)

Besonders weil der Rauchstopp im Kopf beginnt, kann eine Verhaltenstherapie der erste und richtige Schritt sein. Aber auch hier gibt es wie immer keine Garantie für einen Erfolg.

Mit dem Rauchen aufhören benötigt genau 2 Dinge : Motivation und den letzten Willen.


Es kommt auch auf Ihren Willen an. Wenn Sie sich selbst unsicher sind, ob Sie wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, bringt auch eine Verhaltenstherapie nicht viel. Sobald der absolute Wille aber da ist (Jetzt reicht es und ich will endlich weg vom Tabak), dann erleichtert und unterstützt eine Therapie in dieser Form die Raucherentwöhnung ungemein. Sie sollten sich diese Maßnahme in jedem Fall näher überlegen.

4. Mit dem Rauchen aufhören durch Medikamente

Diese Möglichkeit ist ähnlich wie die Nikotinersatzmittel. Allerdings bestehen hier diverse Nebenwirkungen – wie bei allen Medikamenten auf dem Markt. Wenn die Sucht unüberwindbar scheint (beispielsweise nach einer 30-jährigen starken Nikotinabhängigkeit), dann sollten Sie mit Ihrem Arzt über diese Alternativen sprechen. Doch welche Medikamente existieren so auf dem Markt und gibt es überhaupt derartige Präparate?

4.1. Medikament Bupropion zur Rauchentwöhnung

Das Medikament Bupropion gehört zweifelsfrei zur Kategorie der Antidepressiva. Absolut verschreibungspflichtig, dient es grundsätzlich auch zur Raucherentwöhnung. Hierbei wird chemisch die Aufnahme von Dopamin und Noradrenalin verhindert. Beim Genuss von Zigaretten, werden also demnach keine Glückshormone mehr freigesetzt. Immerhin eine Halbwertszeit von 20-37 Stunden, erlauben eine angenehm lange Wirkung auf das Nervensystem.

  • Hemmung von Entzugserscheinung die aufgrund eines Rauchstopps erzeugt werden
  • darüber hinaus auch Wirkung gegen Depressionen wegen Raucherentzugs

Allerdings müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Medikamente nur der letzte Weg sind. Versuchen Sie lieber auf natürlichem Wege aufzuhören und beginnen Sie beispielsweise einen kalten Entzug. Eben weil auch bei Bupropion Nebenwirkungen auftreten können wie:

  • Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Mundtrockenheit

Absolut notwendig ist in jedem Fall eine präzise ärztliche Untersuchung, ob die Einnahme von Medikamenten zur Raucherentwöhnung überhaupt sinnvoll und erforderlich ist.

4.2. Medikament Vareniclin zur Rauchentwöhnung

Hierbei handelt es sich um ein Mittel zur Entwöhnung vom Laster des Rauchens. Ebenfalls verschreibungspflichtig, stellt Vareniclin eine Alternative zu Bupropion dar. Es werden die Symptome beim Entzug gemildert und im Gegenzug die positiven Effekte der Abstinenz verstärkt. Sozusagen die doppelte Belohnung. Aber jeder Arzt wird Sie im Vorfeld genau untersuchen, ob das Medikament bei Ihnen Sinn macht und ob Sie überhaupt geeignet sind. Sehr starke Raucher mit enormen Beschwerden beim Entzug, sollten aber grundsätzlich einen Arzt konsultieren.

Wie bei sämtlichen Medikamenten üblich, treten auch hier Nebenwirkungen auf, die nicht zu unterschätzen sind. Beispielsweise:

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und gesteigerter Appetit

Durch eine Halbwertszeit von 24 Stunden, wirkt das Medikament durchgängig im Körper und verschafft Linderung. Auch die entwöhnenden Eigenschaften und der Bekanntheitsgrad, avancieren Vareniclin neben Bupropion zu den gängigsten Mitteln medikamentöser Art beim Thema Raucherentwöhnung.

5. Hypnose zur Hilfe beim Rauchstopp

Viele Menschen die mit dem Rauchen aufhören wollen, probieren eine Hypnose. Doch worum geht es bei diesem Prinzip? Durch eine Hypnose werden spezifische Bewusstseinszustände erreicht. Mit dem Ziel, das Problem bei der psychischen Wurzel zu packen, existieren reale Erfolgschancen. Zahlreiche Berichte ehemaliger Raucher, klingen sehr vielversprechend. Nicht ganz so bekannt aber dennoch als Alternative geeignet, sollten Sie eine Hypnose in jedem Fall näher in Erwägung ziehen.

Aber auch hier müssen Sie einige Aspekte im Vorfeld beachten:

  1. Laut Studien gibt es Berichte über positive und negative Auswirkungen.
  2. Eine Garantie für den Rauchstopp mittels Hypnose existiert nicht.
  3. Krankenkassen übernehmen nur zögerlich die Kosten.
  4. Vertrauen Sie keinem „Hobby-Hypnotiseur“ sonder suchen Sie einen Fachmann.
  5. Nur klinisch ausgebildete und zertifizierte Hypnotiseure sind in der Lage, in Ihr Bewusstsein einzudringen und die Gründe für das Rauchen zu erkennen.

Aktuelle Berichte und Studien, beziffern die Hypnose beim Rauchstopp als „inkonsistent“. Das heißt im Umkehrschluss, dass tatsächlich positive Erfahrungswerte vorliegen. Bei anderen Patienten allerdings, haben Versuche nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Trotzdem macht die Hypnose durchaus Sinn, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Das Ziel ist schließlich klar definiert:

Endlich rauchfrei durchs Leben gehen und als Nichtraucher eine bessere Zukunft genießen!


6. Akupunktur bezüglich Raucherentwöhnung

Ebenfalls eine Alternative bezüglich mit dem Rauchen aufhören. Ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker führen auch eine Akupunktur durch. Dabei werden hauchdünne Nadeln in die Zentren geführt, die maßgeblich an der Sucht beteiligt sind. Auch hier gilt die Devise: einen Facharzt oder Heilpraktiker suchen, statt irgendwelche „Wunderheiler“ aufzusuchen. Grundsätzlich kann man hier von einem psychologischen „Placebo-Effekt“ sprechen. Es gibt keine nachweisbaren Studien über dieses Thema.

Durch die Erwartungshaltung der Patienten dennoch, kann eine Raucherentwöhnung stattfinden. Berichte sprechen immer wieder von positiven Signalen und das Raucher durch eine Akupunktur endlich die Finger von den Zigaretten lassen konnten. Auch diese Variante kann durchaus von Erfolg gekrönt sein. Probieren geht bekanntlich über Studieren und nur ein Versuch macht klug.

7. Kalter Entzug um mit dem Rauchen aufzuhören

Die allermeisten ehemaligen Raucher, haben einen sogenannten „kalten Entzug“ hinter sich. Von einem Tag auf den anderen Tag einen massiven Rauchstopp ohne Kompromisse einlegen, definiert diese abrupte Methode der Entwöhnung. Hier sind die Chancen äußerst gut, wenn die ersten Tage und Wochen überstanden werden.

Bei einem harten und rigorosen kalten Entzug sind die Chancen am höchsten, mit dem Rauchen aufzuhören!

Allerdings kommen mit dem kalten Entzug die gefürchteten Nebenwirkungen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig auftreten. Viele ehemalige Raucher berichten zwar von einem gewissen Verlangen nach der Zigarette, aber körperliche direkte Nebenwirkungen blieben aus.

Folgende Dinge sind bei einem kalten Entzug relevant:

  • absolute Willensstärke
  • rauchfreie Umgebung zu Beginn
  • immer wieder die Vorteile eines Nichtrauchers überdenken
  • Motivation
  • Entzugserscheinungen überstehen
  • Unterstützung von Freunden und Familie
  • mit Überzeugung mit dem Rauchen aufhören

7.1. kalter Entzug und die Entzugserscheinungen – Sie schaffen das!

Warum entsteht überhaupt ein „Entzug“ von Nikotin. Ist dieses Nervengift wirklich so gravierend, dass man von einem „Entzug“ sprechen kann? Wenige Stunden nach der letzten Zigarette, entsteht bei einem Raucher tatsächlich das scheinbar unüberwindbare Verlangen, wieder zu rauchen. Nun setzt er ein, der kalte Entzug und oftmals treten regelrechte Entzugserscheinungen auf.

Die Entzugserscheinungen beziffern sich beim kalten Entzug zum Glück nicht viel länger als eine Woche! Auch Sie schaffen endlich den Absprung aus der quälenden Nikotinsucht!

Durch das regelmäßige Rauchen, hat sich der Körper an die Nikotinzufuhr gewöhnt. Rezeptoren im Gehirn schütten beim Rauchen Dopamin aus, welches eine Art Glücksgefühle und Entspannung hervorruft. Vielleicht nicht ganz so gravierend wie bei chemischen Drogen, aber immerhin entsteht ein Suchtpotential. Deswegen tun sich Raucher auch so schwer, endlich damit aufzuhören. Diesen Teufelskreis gilt es nun zu durchbrechen.

7.2. Arten von Entzugserscheinungen und Dauer

Meistens treten folgende Entzugserscheinungen nach einem kalten Entzug (Rauchstopp) auf:

  1. Herzrasen
  2. Schwindel
  3. Kopfschmerzen
  4. Übelkeit
  5. Zittern
  6. Unruhe
  7. Gereiztheit
  8. Niedergeschlagenheit
  9. Unausgeglichenheit
  10. Aggressivität
  11. Konzentrationsstörungen

Nikotin ist ein Nervengift und schüttet bei Konsum Botenstoffe aus, die den Raucher regelrecht süchtig machen. Ähnlich wie bei einer Alkoholsucht oder Drogensucht, verlangt der Körper nach seinem „Stoff“ und reagiert zum Teil heftig bei einem kalten Entzug. Mit dem Rauchen aufhören erfordert eiserne Disziplin!

Entzugserscheinungen bei einem kalten Rauchstopp halten erfahrungsgemäß etwa 72 Stunden an. Diese ersten drei Tage sind die schlimmsten, welche Sie als zukünftiger Nichtraucher überstehen müssen. Hart bleiben, es lohnt sich!

Die ersten Stunden sind meistens nicht das große Problem. Nach einem halben Tag allerdings, wird das Verlangen immer größer. Unruhe und Gereiztheit sind oftmals die Folgen. Lenken Sie sich ab und gehen Sie an die frische Luft. Es macht auch Sinn, einen kalten Entzug im Urlaub durchzuziehen.

  • Entspannen Sie sich – es sind doch nur maximal 7 Tage bis Sie rauchfrei sind!
  • Unternehmen Sie an der frischen Luft Freizeitaktivitäten.
  • Lenken Sie sich mit allen möglichen Dingen ab und denken Sie nicht an das Rauchen.
  • Der Weg ist die ersten Tage steinig, aber der kalte Entzug lohnt sich.


Nach drei Tagen ohne Tabak, haben Sie die schlimmste Zeit überstanden, wo eventuelle körperliche Entzugserscheinungen auftreten. Schon jetzt beginnt die Lunge sich zu regenerieren!

7.3. mentale Entzugserscheinungen blockieren

Körperliche Probleme und Entzugserscheinungen sind die ersten Anzeichen. Doch auch mental, haben Sie sich an den Konsum von Zigaretten gewöhnt. Finden Sie einen Ersatz für Zigaretten. Kauen Sie doch lieber einen Kaugummi oder spielen Sie mit Ihren Fingern an einem Gegenstand. Die Zigarette zwischen den Fingern hat Ihr wertvolles Leben bestimmt. Damit ist jetzt endgültig vorbei!

  • Ändern Sie Ihre Gewohnheiten.
  • Kauen Sie Kaugummi.
  • Spielen Sie mit einem Gegenstand statt mit der Zigarette.
  • Mentale Abhängigkeit (Gewohnheit) ist ein größeres Problem als die körperliche Abhängigkeit.

Viele Raucher greifen aus Gewohnheit zur Zigarette. Früh zur Tasse Kaffee oder nach Feierabend die Feierabendzigarette. Diese Gewohnheiten sind recht schwer aus dem Leben wegzubekommen. Mit einer passenden Ablenkung allerdings, wird auch Ihnen dieser Schritt nicht allzu schwer fallen.

  1. Selbstdisziplin ist der wichtigste Schritt – einfach hart bleiben und zum Nichtraucher werden.
  2. Erfahrungsgemäß gewöhnen sich Menschen schnell an neue Situationen. Auch das Nichtrauchen ist bald ein fester Bestandteil des Alltags. Maximal 30 Tage kalter Entzug und die Rückfallquote tendiert in Richtung Null.

Ist der Nikotinentzug nach einer Woche überwunden und der mentale Entzug ebenfalls nach 30 Tagen gemeistert, werden Sie schon bald die ersten positiven Auswirkungen spüren. Endlich Nichtraucher und das Leben in vollen Zügen genießen.

8. Der Beginn als Nichtraucher – erste Tage und Tipps

Sehr gut, Sie haben also entschlossen ein Nichtraucher zu werden. Der erste Schritt ist getan. Jede einzelne Überwindung, eben nicht zur Zigarette zu greifen, ist ein Erfolgserlebnis. Damit Sie nicht direkt innerhalb 72 Stunden einen Rückfall erleiden, finden Sie hier einige wichtige Tipps:

  1. Vernichten Sie im Vorfeld sämtliche Zigaretten, Tabakprodukte, eventuell Hülsen, Feuerzeuge und auch den Aschenbecher aus der Wohnung. Ab in den Müll und auf Nimmerwiedersehen.
  2. Nehmen Sie sich unter Umständen einige Tage Urlaub, damit Sie nicht einem Beruf nachgehen müssen und dabei unter Entzugserscheinungen leiden.
  3. Vermeiden Sie Orte wo häufig geraucht wird.
  4. Vermeiden Sie Freunde, Bekannte und Familienangehörige die Raucher sind.
  5. Trinken Sie genügend Flüssigkeit.
  6. Erholen Sie sich und nehmen Sie immer wieder eine gesunde Portion Schlaf.
  7. Führen Sie Entspannungsübungen durch.
  8. Nutzen Sie eventuell und nach Absprache mit einem Arzt alternative Hilfsmittel wie Ersatzpräparate oder Medikamente (je nach Stärke der Abhängigkeit)
  9. Berechnen Sie immer wieder die Einsparung von Kosten und planen Sie dafür den nächsten Urlaub oder das nächste Auto.
  10. Überlegen Sie sich ein neues Hobby, welches Sie bequem durch die Zeitersparnis durch das Nichtrauchen jetzt ausüben werden.

Sie werden es binnen einer Woche schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören und sämtliche Entzugserscheinungen locker überstehen!

Belohnen Sie sich mit einem Stück Schokolade und kaufen Sie sich eine Spardose. In diese legen Sie sämtliche finanziellen Mittel herein, die sonst für Zigaretten drauf gegangen wären.

  • Wichtiger Tipp! : Viele ehemalige Raucher berichten von Hungerattacken beim Entzug. Nikotin zügelt ein wenig den Appetit und es besteht die Gefahr schnell zuzunehmen. Essen Sie nicht mehr oder weniger als zuvor!

9. Rauchstopp für einige Tage – das geschieht im Körper

Bereits einige Stunden nach der letzten Zigarette, machen sich erste Entzugserscheinungen bemerkbar. Allerdings im Gegenzug, erholt sich Körper rasend schnell.

  1. Mit dem Rauchen aufhören und die Sauerstoffwerte im Blut verbessern sich schon nach 12 Stunden.
  2. Nach 48 Stunden hat der Körper das giftige Nikotin komplett abgebaut.
  3. Schon nach 48 Stunden wachsen die Nervenzellen der Geruchs- und Geschmacksorgane nach. Es entwickelt sich ein intensiverer Geschmack und Geruch.
  4. Einen Tag nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko auf einen Herzinfarkt.
  5. Nach 3 Wochen beginnt die Lunge sich zu regenerieren. Sie bekommen mehr Luft und werden schnell leistungsfähiger.
  6. 2 Wochen nach dem Entzug sollte der markante „Raucherhusten“ allmählich aufhören.
  7. 5 Jahre nach der letzten Zigarette sinkt beträchtlich das Risiko für einen Schlaganfall.
  8. Erst nach 15 Jahren, hat sich der Körper komplett erholt und befindet sich auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers.

Erste und wichtige Prozesse, finden demnach bereits nach einigen Tagen, Wochen und Monaten statt. Je früher Sie einen Rauchstopp einlegen, umso so schneller erholen Sie sich vom Nervengift Nikotin und Ihre Lunge wird es Ihnen danken. Jetzt wird es Zeit, endlich die Überwindung zu meistern und den Zigaretten den Kampf anzusagen!

10. Schlusswort für ein neues und rauchfreies Leben

Rauchen ist eine Sucht mit schlimmen Folgen für Ihren Körper. Dank diesem ausführlichen Ratgeber, erfahren Sie welche Konsequenzen und Gefahren durch das Rauchen entstehen und was Sie Ihrem Körper zumuten. Aber jetzt haben Sie das Problem erkannt und werden den Sprung zum Nichtraucher meistern. Mit dem Rauchen aufhören durch unsere Tipps und Tricks!

  • Sie werden sich schon bald nicht mehr ausgrenzt fühlen (Nichtrauchergesetze, markierte Raucherplätze und viele andere Ausgrenzungen).
  • Finanziell werden Sie spürbar merken, dass Sie als Nichtraucher wesentlich mehr Geld in der Tasche haben.
  • Ihr wertvoller Körper kann sich endlich wieder erholen und Sie leben länger.

Wichtig ist die Motivation und Disziplin. Allen Alternativen zum Trotz, hat sich der kalte Entzug als wirkungsvoll erwiesen. Der Aufwand und die Entzugserscheinungen lohnen sich aber. Starten Sie am besten noch heute in ein neues Leben als Nichtraucher und sparen Sie Zeit und Geld.

Oder wollen Sie weiterhin ein Leben lang abhängig von stinkenden und teuren sowie gesundheitsschädlichen Zigaretten sein? Einzig die Tabakindustrie profitiert von Ihnen! Sie setzen für deren Profit Ihre Gesundheit aufs Spiel!


Alkoholentzug Symptome

Ab wann handelt es sich um eine Alkoholsucht und wie sind die Alkoholentzug Symptome?
Alkoholentzug SymptomeHat man das Gefühl Alkoholabhängig zu sein oder zum Alkoholmissbrauch zu neigen, dann gehört man zu knapp 2 Millionen Menschen in Deutschland, die ein Alkoholproblem haben. Oft ist es schwer über seine Erkrankung zu sprechen oder sich Hilfe zu suchen. Für Betroffene und deren Familie hat eine solche Sucht schwere Konsequenzen. Eine frühe Diagnose und professionelle Unterstützung, sind die besten Voraussetzungen, um in ein gesundes, glückliches und selbstbestimmtes Leben zurück zu kehren. Wenn man also befürchtet ein Alkoholproblem zu haben, dann sind es Punkte wie Ausmaß, Dauer und dem individuellem Trinkverhalten, die kennzeichnend sind. Alkohol ist eine Sucht, genau wie das Rauchen.


Die Forschung definiert sechs Kriterien, von denen mindestens drei zutreffen müssen:

  • 1) starker Drang Alkohol zu trinken – Alkoholentzug Symptome
  • 2) Verlust der Kontrolle bezüglich auf die Menge, den Beginn oder das Ende des Konsums
  • 3) körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumbeendigung oder Konsumminimierung
  • 4) Entwicklung einer Toleranz
  • 5) Vernachlässigung anderer Tätigkeiten, um zu konsumieren, Alkohol zu besorgen oder sich vom Konsum zu erholen
  • 6) Alkoholkonsum trotz dem Wissen um Spätfolgen

Eine einfachere Methode ist es, folgende kurze Ja/Nein Fragen zu beantworten. Beantwortet man mehr als zwei Mal mit „Ja“ , dann sollte man sich zumindest näher informieren.

  • 1) Haben Sie ohne Erfolg versucht Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren?
  • 2) Haben andere Personen Ihren Konsum kritisiert und waren Sie dadurch verärgert?
  • 3) Hatten Sie schon einmal Schuldgefühle aufgrund Ihres Konsums?
  • 4) Haben Sie schon Mal gleich nach dem Aufstehen getrunken, um „fit zu werden“ oder sich zu beruhigen?

Alkoholkrank – Was tun gegen die Alkoholentzug Symptome?

Eine Alkoholabhängigkeit kann man überwinden. Unabhängig davon wie lange die Suchterkrankung schon andauert, unabhängig davon wie stark der Konsum ist, eine Verbesserung ist immer möglich und es ist nie zu spät sich in Behandlung zu begeben oder eine Beratungsstelle aufzusuchen. Umso länger die Suchterkrankung andauert, desto schlechter stehen jedoch die Chancen die Abhängigkeit zu besiegen. Leidet man unter einem Alkoholproblem, dann gibt es viele Beratungsstellen, die kostenlos und anonym zu Rate gezogen werden können.

Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Die Behandlung einer Alkoholerkrankung ist ein lang andauernder und individuell unterschiedlicher Prozess. Es wird immer eine Veränderung der Trinkgewohnheiten angestrebt, eine Reduzierung oder ein vollkommener Stopp. Dafür gibt es jede Menge Medikamente und Psychotherapeutische Behandlungsmethoden, die angewendet werden können. Das Alkohol- Entzugs- Syndrom kann sogar lebensbedrohlich werden. In erster Linie bei Menschen, die seit langer Zeit oder und stark getrunken haben und dann den Konsum beenden oder ihn auch nur reduzieren.
Die Alkohol Symptome wie Entzugserscheinungen, können schon zwei Stunden nach dem letzten alkoholischen Getränk eintreten.


Sie können außerdem wochenlang andauern und von Angst und Schütteln begleitet sein, als auch schwere Komplikationen, wie Anfällen und Delirium tremens (Verwirrtheit, Halluzination etc.) mit sich bringen. Die Todesrate beim Delirium tremens liegt bei 1-5 Prozent. Es ist sehr wichtig sich ärztliche Unterstützung zu holen, denn die Alkohol- Entzugserscheinungen können sich schnell verschlechtern und angemessene ärztliche Interventionen, können das Risiko von Entzugsanfällen oder dem Delirium tremens verringern. Genauso wichtig ist es einen Arzt aufzusuchen, wenn man zuvor Alkoholentzugsepisoden durchlebt hat oder wenn Infektionen, Herzerkrankungen oder andere gesundheitliche Beschwerden vorliegen. Schwere Alkoholentzug-Symptome sind ein medizinischer Notfall. Wenn die entsprechenden Symptome auftreten, muss der Betroffene sofort Not behandelt werden.

Ursachen Des Alkoholentzugssyndroms bezüglich der Alkoholentzug Symptome

Starkes und langes Alkohol Trinken, behindert die Neurotransmitter im Gehirn, die dafür zuständig sind Nachrichten zu übertragen. Zu Beginn des Alkoholkonsums wirkt ein Neurotransmitter beruhigend und entspannend. Wird der Alkoholkonsum jedoch chronisch, wird diese Wirkung von Entspannung und Beruhigung unterdrückt und es wird immer mehr Alkohol benötigt, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Dieses Phänomen wird als Toleranz bezeichnet. Der alltägliche Alkoholkonsum behindert auch die Funktion von Glutamat, der Neurotransmitter, der für Erregung sorgt. Das Glutamatsystem regiert mit erhöhter Aktivität. Es arbeitet mit höherer Aktivität bei moderaten Trinkern oder Nicht- Trinkern.

Im Falle, dass starke Trinker ihren Alkoholkonsum abrupt beenden oder stark verringern, werden diese Neurotransmitter nicht mehr gehemmt. Das führt zu einem Effekt, der als Gehirn-Übererregbarkeit bezeichnet wird. So kommt es beim Entzug zu den Symptomen von Angst, Reizbarkeit, Agitation, Zittern, Krampfanfälle und Delirium tremens. Diese treten beim Alkoholkonsum nicht auf. Auf dieses Thema gehen wir in unserem Portal näher ein.

Symptome Des Alkoholentzugssyndroms

Wie stark die Entzugserscheinungen werden, hängt davon ab, wie lange und wie viel der Betroffene konsumiert hat. Weniger starke Entzugserscheinungen treten ca. ab 6 bis 12 Stunden auf. Es kann vorkommen, dass ein Betroffener noch nachweisbar Alkohol im Blut hat, wenn die Symptome anfangen. Diese geringeren Symptome sind:

  • Wackelnde Hände
  • Schwitzen
  • Leichte Angst
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit



Nach 12 bis 24 Stunden, nach dem Trinkstopp, können Betroffene visuelle, akustische oder taktile Halluzinationen bekommen. Normalerweise dauern diese 48 Stunden an. Diese Symptome werden zwar als alkoholische Halluzinose bezeichnet, haben jedoch nichts mit den Halluzinationen des Delirium tremens zu tun. Hierbei sind sich die Mehrheit der Betroffenen bewusst, dass diese Halluzinationen nicht der Realität entsprechen. Nach 24 und 48 Stunden nach dem Alkoholkonsumstopp hat der Betroffene meistens das Bedürfnis sich zurück zu ziehen. Das Risiko Anfälle zu bekommen, ist umso größer, desto mehr Entzüge der Betroffene bereits vollzogen hat. Das Delirium tremens tritt normalerweise zwischen 48 und 72 Stunden nach dem Alkoholkonsumstopp auf. Auch das Delirium tremens ist abhängig von Faktoren wie z.B. Erkrankungen, Leberfunktion und Alter.

Die Symptome des Delirium tremens, die ca. nach 5 Tagen ihren Höhepunkt haben, sind:

  • Orientierungslosigkeit, Verwirrung und starke Angst
  • Halluzinationen (an erster Stelle visuell)
  • Schweres Schwitzen
  • Krampfanfälle
  • Bluthochdruck
  • Rasender und unregelmäßiger Herzschlag
  • Starkes Zittern
  • Leichtes Fieber

Aussicht auf Erfolg trotz Alkoholentzug Symptome

Die Chancen für eine erfolgreiche und andauernde Entwöhnung von dieser gesellschaftlich weit verbreiteten Droge sind in Deutschland recht gut. Das zeigt eine Studie der deutschen Rentenversicherung. Der Psychiater und Sozialmediziner Joachim Köhler hat für diese Studie alle Rehabilitationsmaßnahmen von der Bewilligung bis zur Wiedereingliederung in das Arbeitsleben oder die Entlassung in die Frührente untersucht.

Er kann belegen, dass rund 60 Prozent der ehemals Alkoholkranken die Rückkehr ins Arbeitsleben gelungen ist. Obwohl gute therapeutische Maßnahmen zur Verfügung stehen, nehmen jedoch bloß 1 bis 2 Prozent aller in Deutschland lebenden Alkoholsüchtigen an einer Rehabilitationsmaßnahme teil. In den meisten Fällen wird ein Entzug erst durch äußeren Druck durch Familie oder Arbeitgeber etc. durchgeführt.

Liquids günstig kaufen

Liquids günstigRauchen ist ein Laster und macht süchtig. Allerdings existiert eine echte Alternative: ein E-Zigaretten Onlineshop, der komplett auf das Nervengift Nikotin verzichtet. Kunden können demnach Dampfen und Paffen, ohne süchtig zu werden. Der erste Schritt im harten Weg der Unabhängigkeit gegenüber Nikotin ist also getan. Nikotinfreies Liquids günstig im Onlineshop kaufen, macht also mehr als nur Sinn. Warum solltest du deinem Vergnügen nicht weiter nachgehen, wenn es tatsächlich Produkte ohne Suchtmittel via Nikotin gibt?

Liquids günstig kaufen – und zwar ohne Suchtpotential

Herkömmliche Glimmstengel aus der Zigarettenpackung haben längst ausgedient. Im deutschsprachigem Raum bestehen sowie zahlreiche Verbote und der Genuss von Zigaretten avanciert mittlerweile zum echten Hindernis. Diese lästigen Aspekte (Nichtrauchergesetz), drängen Raucher immer mehr ins Abseits. Deshalb machen E-Zigaretten auch durchaus Sinn.

Besonders wenn E-Zigaretten mit Liquid ohne Nikotin gedampft werden!

Hier können Raucher (oder EX-Raucher) zugreifen und dem Hobby weiterhin nachgehen. Wenn Liquids günstig ohne Nikotin kaufbar ist, steht dem vermeintlichen Laster nichts mehr im Weg.


  • Keine Verbote mehr beachten (Rauchen verboten etc.).
  • Rauchen und trotzdem auf Nikotin verzichten.
  • Umwelt schonen und Mitbürger nicht mit schädlichem Qualm belasten.
  • Liquids günstig nachkaufen und billig Rauchen ohne Zusatz von Nikotin.

Darum ist Rauchen ohne Nikotin eine Alternative!

Nikotin und Sucht, diese beiden Komponenten passen wunderbar zusammen. Doch oftmals entsteht eine Art Gewohnheit zur Zigarette zu greifen. Hier hilft eine E-Zigarette perfekt. Leicht zu „bedienen“ und dank Liquid ohne Nikotin (natürlich in mehreren Geschmacksvarianten), überstehen Raucher fast schon spielerisch den Sprung in die Unabhängigkeit.

Dennoch muss kein Raucher auf den Dampf in geselliger Runde verzichten. Paffen und Dampfen mit Freunden, muss nicht die Lunge belasten und den Raum regelrecht ersticken. Angenehme Aromen in verschiedenen Varianten, ergänzen die Runde um die alltägliche Gewohnheit. Statt Kippe, kommt zukünftig die E-Zigarette zum Einsatz. Irgendwie modern und futuristisch, mit einer praktischen Zugabe, fast schon ein Highlight : Liquids günstig und völlig ohne Suchtpotential.

Gründe für den Einsatz von Liquid statt Tabak

Rauchen von herkömmlichen Zigaretten ist bekannterweise äußerst schädlich für die Gesundheit.

  • Krebserregende Stoffe
  • purer Rauch in der Lunge
  • kostspieliges Vergnügen
  • Gestank
  • schlechter Geschmack
  • Belastung der Umwelt und Mitmenschen

Schlechte Karten für Raucher. Aber es gibt zum Glück die E-Zigarette und Liquids günstig in diversen Angeboten!

  • E-Zigarette Raucher inhalieren nur Wasserdampf – sonst nichts
  • der Gaumen wird durch verschiedene Geschmacksaromen angeregt
  • lecker schmecken, statt Teer auf der Zunge
  • im Endeffekt wesentlich günstiger als Kippen kaufen
  • bequem online Liquids günstig bestellen
  • trotzdem dem Laster nachgehen und Rauchen

Kosten sparen und günstig Liquids nachkaufen


Thema Kosten: Was kostet eine 20er Packung Zigaretten? Hier wird einem recht „übel“, wenn die Kosten auf einen Monat hochgerechnet werden. Im Vergleich zum Liquid für E-Zigaretten, ist schnell klar wer der wirkliche Gewinner ist. Besonders in Bezug auf das Aufhören des Rauchens, dient der E-Zigaretten Konsum als einzige und echte Alternative.

  1. E-Zigarette kaufen im Onlineshop
  2. Liquids angenehm günstig nachbestellen
  3. Liquid ohne Nikotin kaufen und die Unabhängigkeit stärken
  4. endlich mit dem stinkenden Laster aufhören und „modern“ nikotinfrei Paffen
  5. bare Münze sparen und dennoch in Rauchen
  6. Gesetze bezüglich Nichtraucherschutz? – endlich egal!

Aufhören mit Rauchen

Aufhören mit Rauchen ist ein hartes Pflaster. Zu lange, hat das Gift gewirkt und es entsteht eine Sucht. Hier sind wichtige Infos, wie auch du bald die Finger vom Glimmstengel lässt.

Geschichte des Tabakkonsums


Ursprünglich stammt Tabak vom amerikanischen Kontinent. Er war lange bevor die Europäer den Kontinent betraten, bekannt. Als Christoph Columbus 1492 auf den Bahamas ankam, brachten ihm die Einheimischen Geschenke, darunter waren auch Tabakblätter. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts verbreitete sich der Tabak in Europa. Als erstes kam er durch Jean Nicot, von dem das Nikotin seinen Namen hat, nach Frankreich. Zu Beginn galt Tabak als Heilmittel.

In Deutschland wurde das Rauchen anfänglich mit Skepsis betrachtet, weitete sich jedoch dann schnell aus. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Tabakverkauf in vielen Fürstentümern verboten. Erlaubt war nur die Herausgabe in Apotheken, wenn der Tabak aus medizinischen Gründen gebraucht wurde. Diese Verbote nützten jedoch kaum etwas, da es bereits sehr viele Konsumenten gab. Diese Situation blieb bis ins 19. Jahrhundert gleich. Bis in die 1980er Jahre galt das Rauchen als cool. Stars und Politiker rauchten in Talkshows und in Filmen. Rauchen aufhören war kein Thema. Dann Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen erste Berichte über negative Auswirkungen des Rauchens, doch fehlten noch medizinische Untersuchungen. Erst als Vergleiche und Langzeituntersuchungen zwischen Nicht-Rauchern und Rauchern durchgeführt wurden, wurden gesundheitsschädigende Folgen des Tabakrauchens festgestellt. Die ersten umfassenden Studien wurden in den 1950ern veranlasst.

So wirkt Nikotin im Körper (vor dem Aufhören mit Rauchen)

Durch das Nikotin kommen sehr schnell viele biochemische Prozesse in Gang. Über den Rauch der Zigarette gelangt das Nikotin über die Lunge in den Blutkreislauf und in das Gehirn. Das Nikotin benötigt zehn Sekunden, um sich dort an spezielle Rezeptoren zu haften, wodurch unter anderem die Dopamin-Produktion angekurbelt wird. Das Dopamin, das sog. Glückshormon sorgt dann dafür, dass man sich wohl fühlt und die Aufmerksamkeit gesteigert wird. Außerdem wirkt das Dopamin beruhigend. Das erklärt, warum Raucher nicht Aufhören mit Rauchen können und gerade in Stresssituationen eine Zigarette rauchen.
Die Kehrseite ist jedoch, dass auch das Belohnungszentrum anregt wird und somit ein Suchtverhalten entsteht. Sobald die Wirkung des Nikotin nachlässt, wünscht sich das Gehirn das Wohlgefühl zurück. Die Nikotinrezeptoren werden jedoch immer unempfindlicher, wodurch mehr Rezeptoren gebildet werden und weshalb man mit der Zeit immer mehr Nikotin benötigt.


Das Nikotin wirkt außerdem auf das parasympathische Nervensystem und eine Ausschüttung von Adrenalin. Dies regt Verdauung und so auch der Energieumsatz angeregt an. Auch erhöht sich der Puls. Auch dadurch werden mehr Fette und Blutzucker abgebaut. Nimmt man bloß 50 Milligramm Nikotin auf einmal ein, endet dies tödlich. Beim Rauchen einer starken Zigarette mit 13 Milligramm Nikotin nimmt der menschliche Körper allerdings nur 1 bis 2 Milligramm auf. So ist die Wirkung auf lange Sicht aber trotzdem äußerst gefährlich und gesundheitsschädigend. Es lohnt sich also in jedem Fall, das Aufhören mit Rauchen als Ziel festzulegen.

Nikotin – Auslöser für viele Krankheiten

An die 40 krebserregende Stoffe lassen sich im Tabak finden. Aufhören mit Rauchen ist der erste wichtige Schritt. Schlaganfall und Herzinfarkt treten häufiger bei Rauchern als bei Nichtrauchern auf. Die chronische Bronchitis oder andere Lungenerkrankungen können auftreten. Man spricht nicht umsonst von einer “Raucherlunge”. Auch das schmerzhafte Raucherbein wird durch den Tabakkonsum verursacht. Weiterhin wird das Immunsystems ständig geschwächt. Die Einlagerung von Calcium in den Knochen wird durch das Rauchen verringert, so dass die Entstehung von Osteoporose wahrscheinlicher wird. Darüber hinaus wird vermutet, dass das Rauchen, eine Vielzahl anderer Krankheiten beschleunigt. Klare Fakten von unserem Portal.

Aufhören mit Rauchen – Motivation

Für die meisten Raucher ist es sehr schwer das Aufhören mit Rauchen zu beginnen. Als erstes sollte man testen, ob wirklich eine Abhängigkeit vom Tabak besteht. Der Internationale Krankheitskatalog geht von einer Abhängigkeit des Tabaks aus, wenn von folgenden Kriterien mindestens drei Punkte zutreffend sind:

  • Es werden immer größere Mengen des Tabaks nötig
  • Es kommt zu Entzugserscheinungen, wenn nicht mehr geraucht wird oder das Rauchen verringert wird.
  • Der Raucher verliert das Gefühl dafür, wie oft wie viel und wann er raucht.
  • Es wird geraucht trotz des Wissens über die Risiken und Schädigungen
  • Drang zum Tabak
  • Andere Aktivitäten werden vernachlässigt
  • Gute Gründe das Rauchen aufzugeben
  • Nichtraucher leben länger und gesünder, bleiben länger attraktiv und positiv eingestellt
  • Das Leben ist selbstbestimmt und frei
  • Man schädigt sich selbst und anderen Menschen nicht mehr, weil das Aufhören mit Rauchen nur positive Aspekte mit sich bringt.

Außerdem sollte man zunächst alle Gründe aufschreiben, warum es sinnvoll ist, den Weg zum Aufhören mit Rauchen zu meistern. Es ist die Motivation, die sehr wichtig ist, um erfolgreich aufhören zu können. Das können Dinge sein wie zu wenig Luft und Energie, die schnelle Hautalterung, die Gesundheitsrisiken die hohen Kosten, bei jeden Wetter vor die Tür zu müssen.
Man sollte sich für einen Stichtag entscheiden und so vielen Freunden und Bekannten wie möglich davon erzählen. Dies erhöht noch zusätzlich den Erfolgsdruck.


Methoden zur Raucherentwöhnung

  1. Nikotinersatzmittel: Nikotinersatzmittel beim Aufhören mit Rauchen erleichtern die Raucherentwöhnung, indem sie kleine Mengen Nikotin an den Körper abgeben. Nikotin ist die Substanz die körperlich abhängig macht. Durch den Gebrauch dieser Hilfsmittel leidet man viel weniger unter Entzugserscheinungen. Es verringert außerdem das Verlangen nach einer Zigarette. Es gibt die Nikotinersatzmittel in verschiedenen Dosierungen. Dadurch kann die Menge des Nikotins in Ihrem Körper stufenweise verringert werden. Die Nikotinersatzmittel gibt es als Pflastern, Kaugummis, Tabletten und Inhalatoren. Der Vorteil der Inhalatoren ist, dass Sie genauso wie beim Zigarettenrauchen die Hand-Mund-Bewegung haben.
  2. Suchthemmer: Suchthemmer sind Medikamente die verschreibungspflichtig sind und das Rauchen aufhören erleichtern. Sie enthalten zwar kein Nikotin, jedoch stattdessen Stoffe die die Dopamin-ausschüttung im Gehirn anregen. Derselbe Stoff der beim Rauchen einer Zigarette ausgeschüttet wird und sorgt für das entspannende Gefühl, dass der Körper bei einer Sucht immer wieder verlangt. Die Suchthemmer unterdrücken die Entzugserscheinungen, die immer dann wieder auftauchen, wenn das Nikotin abgebaut wurde und das neue Verlangen nach einer Zigarette beginnt. Champix und Zyban sind die bekanntesten für solche suchthemmenden Medikamente.
  3. Akupunktur: Die Akupunktur eignet sich ebenfalls dafür, mit dem Rauchen aufzuhören, um die Entzugserscheinungen bei einem Nikotinverlangen zu verringern. Durch die Akupunktur wird es um einiges einfacher dem Drang nach einer Zigarette zu widerstehen. Ein Arzt der eine Zusatzausbildung für Akupunktur hat, wird zusätzlich Ihre geistige Abhängigkeit im Fokus haben. Somit wird eine Akupunkturbehandlung auch die Stärkung der Lungen- und Willenskraft mit einbeziehen. Bei einer Behandlung werden Nadeln auf bestimmte Punkte der Haut, zum größten Teil in die Ohren, eingestochen. Durchschnittlich sind drei Behandlungen innerhalb von vier Wochen nötig, um erfolgreich mit den Weg zum Aufhören mit Rauchen zu meistern.

weitere Therapien zur Entwöhnung beim Rauchen

  1. Lasertherapie: Die Erfolgsrate dieser Methode ist sehr groß. Das Aufhören mit Rauchen durch Laserakupunktur, auch Laser-Therapie genannt, ist völlig schmerzfrei und zeigt schon einer Stunde nach der Behandlung eine starke Wirkung gegen die Entzugserscheinungen. Die Laserbehandlung ist eine Fortentwicklung der Akupunktur. Im Vergleich zur Akupunktur, wird die Haut beim Lasern nicht verletzt. Bei dieser Methode der Raucherentwöhnung werden dieselben Akupunkturpunkte am Ohr und am Körper behandelt, hierbei jedoch mit Laserlicht bestrahlt. Die Therapie dauert ca. 20 – 30 Minuten. Am Tag der Behandlung sollte man mindestens 2 Liter Wasser zu sich nehmen. In den meisten Fällen reicht eine Sitzung aus.. Der Preis beträgt nur ca. 50,00 €. Alles in Allem ist diese Methode die einfachste, um mit dem Rauchen nachhaltig aufzuhören.
  2. Hypnose: Die Hypnose kann bei der Raucherentwöhnung sehr effektiv und Erfolg bringend sein. Der Hypnotiseur gibt dem Klienten während der Hypnose unterstützende Anweisungen geben, damit er leichter mit dem Rauchen aufhören kann. Diese Anweisungen werden im Unterbewusstsein wahrgenommen und gespeichert und bewirken, dass das Verlangen nach einer Zigarette weniger wird. Mit dieser Methode wird das Suchtproblem an der Wurzel behandelt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man nicht unter Entzugserscheinungen leidet
  3. Allen Carr: Die Methode von Allen Carr ist pfiffig und einfach. In seinem Buch beantwortet er die Frage „Warum raucht man eigentlich“. Er legt dabei den Schwerpunkt nicht auf Gesundheitsrisiken, sondern stellt vielmehr in den Mittelpunkt, in wie fern man sich besser fühlt und welche positiven Effekte es hat, wenn man mit dem Rauchen aufgehört.

Aufhören mit Rauchen – die harte Methode

  • Cold Turkey: Die Methode Cold Turkey gründet darauf, dass man von dem einen mit einem Mal mit dem Rauchen aufhört und nicht stufenweise. Studien zeigen, dass das Erfolgsversprechen bei radikalen Entzügen sehr groß ist. Dies ist unabhängig von der unterstützenden Methode. D.h. es ist am besten sofort mit dem Rauchen aufzuhören und daneben eine der vielen Methoden anzuwenden. Eine sehr harte Methode bezüglich mit dem Rauchen aufhören.

Zusätzlich können noch kleine extra Hilfsmittel herangezogen werden. Z.B. Dinge, die man in der Hand hält oder in den Mund nehmen kann, wie Lutschbonbons oder Zahnstocher.
Mann kann auch mehrere Methoden miteinander kombinieren. Die Erfahrung zeigt diesbezüglich einen nachhaltigen Erfolg.


Entzug und Nebenwirkungen beim Aufhören mit Rauchen

In einer Zeitspanne von 2 bis 3 Tagen ohne Rauchen ist der Körper vom Nikotin befreit. Jedoch dauern die Entzugserscheinungen noch ungefähr 2 Monate an. Die Stärke der Entzugserscheinungen nach einem Raucherstopp hängt davon ab, wie lange man geraucht hat, wie stark man abhängig ist, wie viel man geraucht hat. Symptome von Entzugserscheinungen sind: Konzentrations- und Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Aggressivität, Unruhe und Stimmungsschwankungen. Fast alle Personen, die mit dem Rauchen aufhören nehmen an Gewicht zu. Diese Gewichtszunahme kann zwischen 2 bis 3 Kilo oder auch bis zu 6 Kilo schwanken. Der Grund dafür ist, dass die Verdauung sich wieder normalisiert. Dies passiert, da man nach einer Ersatzbefriedigung sucht. Und das Rauchverlangen ähnelt dem Appetitgefühl.

Die psychische Abhängigkeit ist jedoch sehr stark und hält oft das ganze Leben an. Für viele ist es förderlich einen Ersatz für das Rauchen zu finden, beispielsweise Kaugummi kauen oder ein neues Hobby suchen. Ein Zug an der Zigarette kann das Rauchverlangen sofort wieder in Gang bringen. Bei manchen Menschen hört das Schmachten nach einer Zigarette nie ganz auf, wird aber mit der Zeit zumindest weniger.

Was geschieht im Körper, wenn man mit dem Rauchen aufhört?

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, dann werden dem Körper keine krebserregenden Stoffe mehr zugeführt. Die meisten Organe des Körpers erholen sich schnell, andere brauchen jedoch länger. Das ist der Grund, weshalb das Schmachten nach einer Zigarette bestehen bleibt. Dieses Schmachten wird zu Beginn am stärksten sein und mit der Zeit wird es immer geringer werden.
Allgemein wenn man mit dem Rauchen aufhört, dann fühlt man sich sofort besser. Manche Verbesserungen des Empfindens sind sofort spürbar, andere brauchen länger. Auf Dauer hat man ein geringeres Risiko zu Erkranken oder durch Rauchen zu sterben.

  • Schon 20 Minuten nach dem Rauchen normalisieren sich Blutdruck und Herzschlag wieder.
  • Nach schon 8 Stunden ist nur noch die Hälfte an Nikotin und Kohlendioxid im Körper vorhanden. Der Sauerstoff im Blut ist wieder im normalen Umfang vorhanden, nach  2 Tagen ist gar kein Nikotin mehr im Körper.
  • Nach 2 Tagen funktioniert der Geschmacks- und Geruchssinn wieder deutlich besser.
  • Zwischen der 2. und der 12. Woche verbessert sich der Blutkreislauf wieder.

Aufhören mit Rauchen ist der erste Schritt zur besseren Gesundheit!

Herz und Kreislauf beim Aufhören mit Rauchen

Hört man mit dem Rauchen auf, bekommt das Herz mehr sauerstoffreiches Blut und es wird weiter pumpen können. Dies ist die Voraussetzung für eine Bessere Kondition.

  • Nur einen Tag nach dem Aufhören verringert sich das Risiko auf einen Herzinfarkt. Nach einem halben Jahr besteht das Risiko eines Herzinfarktes nur noch um die Hälfte.
  • Auch die Genesung nach einem Herzinfarkt wird wahrscheinlicher
  • Nach einem Jahr ist das Risiko auf einen wiederholten Herzinfarkt halbiert.
  • Nach einem Jahr besteht das Risiko zu sterben nur noch zu 40 % .
  • Dann nach 15 Jahren hat ein ehemaliger Raucher ein ähnliches Risiko auf einen Herzinfarkt als ein Nichtraucher

Lungen und Bronchien beim Rauchen entwöhnen

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, dann beginnen die Lungen sich von Schleim und anderen Resten des Rauchens zu reinigen. Man kann wieder leichter atmen.

  1. Nach einem Tag ist das gesamt Kohlenmonoxid aus dem Körper abgebaut. Der Sauerstoffgehalt im Blut deutlich verbessert. Menschen mit starken Lungenerkrankungen merken dies besonders gut.
  2. Zwischen 3 und 9 Monaten verringern sich die Hustbeschwerden und das Keuchen. Die Lungenfunktionen können sich leicht verbessern.
  3. Nach 10 Jahren sinkt das Risiko auf Lungenkrebs um die Hälfte im Vergleich zu Rauchern.
    Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenkassen
  4. Einige Krankenkassen bieten kostenlose oder sehr günstige Kurse an, um das Rauchen zu beenden.
  5. Die Krankenkassen zahlen keine Maßnahmen zur Raucherentwöhnung. Miese Fakten bezüglich Rauchen aufhören. Das gilt sowohl für Nikotinpflaster als auch für die oft umstrittenen Medikamente, die als Rauchersatz angeboten werden.
  6. Stationäre, homöopathische oder verhaltenstherapeutische Maßnahmen werden manchmal übernommen. Akupunkturbehandlungen werden übernommen, Hypnosebehandlungen werden nicht gezahlt.

Information und Beratung zum Aufhören mit Rauchen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet eine Telefonberatung zum Thema Raucherentwöhnung an. Es gibt verschiedenen Raucher- und Nichtraucherforen im Internet, bei denen man sich informieren und austauschen kann. Es gibt eine Vielzahl von Büchern, die das Nicht-Rauchen unterstützen und beenden sollen. Und schließlich gibt es Online- Raucherentwöhnungskurse im Internet, die man belegen kann. Rauchen aufhören beglückt den Geldbeutel und macht das Leben lebenswert.