Endlich mit dem Rauchen aufhören

Ohne Rauch in die Zukunft

Wie Sie es schaffen die Sucht zu besiegen und mit dem Rauchen aufhören!

mit dem Rauchen aufhörenMit dem Rauchen aufhören: Zigaretten gehören neben Alkohol zu den „anerkannten“ Drogen und sind enorm weit verbreitet. Leider schaden Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern gefährden Ihre Mitmenschen durch passives Mitrauchen. Jetzt wird es Zeit, dass Problem bei der Wurzel zu packen. Ohne Rauch in die Zukunft und wie auch Sie es schaffen die Sucht zu besiegen, behandelt dieser ausführliche Ratgeber. Sparen Sie viel Geld, sorgen Sie für ein gesünderes Leben und auch Sie werden mit dem Rauchen aufhören!

1. 10 gute Gründe warum Sie mit dem Rauchen aufhören sollten

Zigaretten sind schon seit vielen Jahren Ihr täglicher Begleiter? Bisher haben Sie es nicht geschafft, die Finger vom Tabak zu lassen? Vielleicht haben Sie sich einfach daran gewöhnt. Meistens früh am Morgen zur täglichen Tasse Kaffee eine Zigarette? Ohne Rauchen geht es nicht oder? Diese Einstellung sollten Sie überdenken, wenn Sie folgende 10 Gründe genauer begutachten. Rauchstopp lohnt sich in jedem Fall. Holen Sie sich durch die nachfolgenden Gründe einen Motivationsschub.

1.1. Lungenkrebs als unmittelbarer Risikofaktor

Leider sind die allermeisten Fälle (fast 90 Prozent) aller Erkrankungen an Lungenkrebs, auf den Genuss von Zigaretten oder anderen Tabakwaren zurückzuführen. Diese Krankheit endet oft tödlich und Patienten leiden viele Jahre unter unerträglichen Schmerzen. Wollen Sie sich diesem Risiko tatsächlich weiterhin aussetzen und nicht endlich mit dem Rauchen aufhören?


  • 80-90 Prozent aller Tote durch Lungenkrebs waren Raucher
  • etwa 8-10 Jahre nach dem Rauchstopp sinkt das Risiko für Lungenkrebs um 50 Prozent
  • zahlreiche giftige Stoffe maximieren das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken
  • sämtliche alternative Produkte wie Pfeifen und „leichte Zigaretten“ fördern ebenfalls eine Erkrankung
  • Lungenkrebs zählt zu den dritthäufigsten Krebserkrankungen in Deutschland
  • je höher der Zigarettenkonsum umso mehr steigt das Risiko an

Wollen Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und unter Umständen sogar an Lungenkrebs sterben? Sicherlich nicht oder? Dann wird es jetzt endgültig Zeit, die Gedanken zu fokussieren und mit Rauchen aufzuhören.

1.2. Rauchen ist eine enorme finanzielle Belastung (mit dem Rauchen aufhören und Geld sparen)

Rauchen vernichtet Geld. Grundsätzlich können Sie auch jeden Monat eine Menge Bargeld am Geldautomaten abheben und in den Mülleimer befördern. Wie viel Geld kostet Rauchen überhaupt im Monat? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Gehen wir davon aus, dass eine Schachtel Zigaretten pro Tag 6 Euro kostet (recht aktuelle Preise).

  • 1 Tag = 6 Euro
  • 1 Monat = 180 Euro
  • 1 Jahr = 2160 Euro

Viele Kettenraucher „vernichten“ aber bequem 2 Schachteln Zigaretten pro Tag. Dann beziffern sich die Gesamtkosten in einem Jahr auf weit über 4000 Euro!

Zahlen Sie doch kein Geld für ein Produkt, welches Ihre Gesundheit nachweisbar und vorsätzlich beeinträchtigt. Fahren Sie lieber in den Urlaub, leisten sich ein kostspieliges Hobby oder sparen Sie das Geld für ein neues Auto oder vielleicht sogar eine eigene Immobilie. Rechnet man die Kosten auf 10 Jahre hoch, verrauchen Sie sprichwörtlich eine Eigentumswohnung!

1.3. Optik der Raucher – lässt sich durch mit dem Rauchen aufhören verbessern

Raucher haben mit gewissen Problemen zu kämpfen. Besonders die Optik und die Haut, sowie der Geruch und andere Problemzonen wie :

  1. ständiger Geruch nach „kalten“ Zigaretten
  2. schlechte Durchblutung der Haut und dadurch blasse Hautfarbe
  3. Zahnverfärbungen die sich nur durch aggressive Mittel entfernen lassen
  4. Mundgeruch nach Kippe
  5. gelbe Finger spezifisch an den Stellen wo die Zigarette gehalten wird
  6. oftmals brüchige Nägel
  7. ebenfalls brüchige Haare
  8. Raucher sind optisch oft älter als gleichaltrige Menschen

Sie allein sind dafür verantwortlich, wenn eine oder mehrere Punkte genau auf Sie zutreffen und Sie nicht mit dem Rauchen aufhören. Ein Rauchstopp mindert zunächst die Beschwerden, bis sie mittelfristig von selbst gänzlich verschwinden. Gönnen Sie sich ein frisches und jugendliches Aussehen, indem Sie endlich einen Rauchstopp einlegen und komplett auf den Genuss von Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und andere stinkende Produkte verzichten. Gehen Sie lieber in Ihre Seele und motivieren Sie sich.

1.4. Beschwerden wie Bluthochdruck und Kreislauf-Probleme lindern

Viele Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, klagen über zu hohen Blutdruck. Dadurch steigt die Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen massiv an. Herzinfarkt oder Schlaganfall sind Worte, die Lebensgefahr bedeuten. Dieses Risiko sollten Sie tunlichst vermeiden und mit dem Rauchen aufhören. Zudem wird die Durchblutung behindert. Es lagern sich Reststoffe in den Blutgefäßen ab, die eine ordentliche Blutzirkulation beeinträchtigen.


Beim Rauchstopp geht das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt binnen 24 Stunden zurück. Allerdings dauert es laut Statistiken ungefähr 24 Monate, bis sich das Risiko an den Status eines Nichtrauches angepasst hat. Je früher Sie demnach aufhören zu Rauchen, umso schneller kann sich Ihre Gesundheit wieder regenerieren!

  • Gefahr von Bluthochdruck
  • Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Erkrankung in Form vom „Raucherbein“ durch schlechte Durchblutung
  • zahlreiche Gefahren wie Mundkrebs, Zungenkrebs und andere Krebsvarianten
  • es wird Zeit mit dem Rauchen aufzuhören

Bezüglich der eigenen Gesundheit, ist das Rauchen extrem schädlich. Tatsächlich kann viele Jahre überhaupt nichts passieren. Allerdings ist das Risiko zu erkranken derart hoch, dass von jeder einzelnen Zigarette Gefahr ausgeht. Damit muss Schluss sein! Mit dem Rauchen aufhören lautet das Ziel!

1.5. Probleme für Männer und Frauen bezüglich Fruchtbarkeit

Impotenz ist ein Problem vieler Männer. Spezifisch Raucher haben die doppelte „Chance“, davon betroffen zu werden. Jetzt wird Ihnen Angst oder? Dann Finger weg von den Zigaretten!

  • Männliche Raucher können Potenzprobleme bekommen
  • auch die Fruchtbarkeit wird massiv behindert
  • Spermien von männlichen Rauchern sind oftmals weniger beweglich
  • Gefahr von Erbgutschäden in den Spermien
  • erhöhte Gefahr einer Impotenz und Unfruchtbarkeit zugleich
  • sobald Sie mit dem Rauchen aufhören steigen die Chancen auf eine Fruchtbarkeit

Aber auch bei den Frauen sind die negativen Auswirkungen deutlich erkennbar. Speziell beim Kinderwunsch, kann das Rauchen einen Strich durch die Rechnung machen.

  • Oft dauert es länger bis eine rauchende Frau schwanger wird.
  • Während der Schwangerschaft Rauchen ist nicht nur gefährlich, sondern auch unverantwortlich: Fehlbildungen, Frühgeburt, geringeres Geburtsgewicht und angeborene Abhängigkeit mit weiteren Problemen beim Säugling.

Diese Gründe sind schwerwiegend und Männer sowie Frauen sollten endlich die Finger vom Glimmstengel lassen. Wollen Sie als Mann sich der Gefahr einer Impotenz aussetzen? Oder als Frau der Gefahr einer Unfruchtbarkeit? Überwinden Sie sich und legen Sie einen sofortigen Rauchstopp ein!

1.6. Beschaffung als täglicher Begleiter

Mit dem Rauchen aufhören beendet dieses Fiasko endgültig. Sicher befanden Sie schon einmal in der Situation, dass spät am Abend die Tankstelle um die Ecke schon geschlossen war und die Zigaretten ausgegangen sind. Haben Sie dann Ihre Stummel geraucht? Erbärmlich oder? Diese Sucht hat Sie völlig unter Kontrolle. Es drehen sich (wenn auch oft unbewusst), viele Dinge des täglichen Lebens um die Zigaretten. Nicht nur in der Beschaffung, sondern auch in Ihrer Psyche.

Lange Flüge oder lange Meetings sind der Horror. Es dreht sich nur noch darum, endlich eine „Durchziehen“ zu können. Auch in der Arbeit haben viele Raucher nicht einfach die Möglichkeit, zwischendurch eine Zigarette zu rauchen. Die Dauer bis zur offiziellen Pause kann sich durchaus unangenehm hinziehen. Rauchen ist nicht nur eine Sucht, sondern auch eine sehr unangenehme Angewohnheit.


  • Ständiger Druck Zigaretten zu besorgen
  • heimlich Rauchen am Arbeitsplatz außerhalb der Pause
  • regelmäßiger Ärger wenn nicht überall geraucht werden kann
  • strenge Nichtrauchergesetze
  • Sie fühlen sich als Raucher ausgegrenzt
  • mit dem Rauchen aufhören um nie wieder Druck zu verspüren

Es gibt doch einen ganz einfach Weg, all diese Unannehmlichkeiten zu umgehen. Hören Sie mit dem Rauchen auf und befreien Sie sich von dieser Last und dem Druck!

1.7. Zeitfaktor Rauchen – es gibt besseres zu erledigen

Gehen wir von einem Konsum von 20 Zigaretten täglich aus. Dies ist ein eher geringer Wert, weil viele Raucher locker 30-40 Zigaretten pro Tag konsumieren.

  1. Eine Zigarettenlänge beziffert sich auf etwa 5 Minuten.
  2. Bei 20 Zigaretten am Tag, rauchen Sie am Tag 100 Minuten Ihrer wertvollen Lebenszeit.
  3. Im Monat macht das die unglaubliche Summe von etwa 50 Stunden!
  4. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, haben Sie Zeit für sinnvollere Dinge des Lebens!
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Bei dem Konsum von „lediglich“ 20 Zigaretten am Tag, verbringen Sie tatsächlich etwa 2 volle Tage im Monat mit dem Rauchen. Unglaublich oder?

Dieses Beispiel könnte man problemlos auf 2 Schachteln Zigaretten pro Tag hochrechnen. Dann wären wir bei 4 Tagen pro Monat reiner Zeit beim Rauchen! Zudem sind aufgrund der Nichtrauchergesetze die Wege zum „Rauchplatz“ meistens lang. Markierte Bereiche zum erlaubten Rauchen suchen, den Weg zum Raucherplatz in der Arbeit und viele andere zeitlichen Aufwände, nur damit Sie Ihre Gesundheit gefährden.

Diese Zeit lässt sich aber wesentlich sinnvoller nutzen! Treiben Sie lieber 100 Minuten Sport am Tag, statt zu Rauchen. Probieren Sie es doch aus. Viele ehemalige Raucher berichten davon, dass sie nun wesentlich mehr Zeit für Hobbys haben und sich nicht ständig unter Druck gesetzt fühlen.

1.8. Seien Sie kein schlechtes Vorbild

Die Tabakindustrie verspricht grenzenlose Freiheit und ein cooles Leben. Heutzutage nicht mehr erlaubt, verkörperte der Cowboy hoch zu Ross mit der Zigarette im Mund ein perfektes Gefühl. Natürlich will die Tabakindustrie mit Ihnen viel Geld verdienen. Mittlerweile informiert der Gesetzgeber die Realität auf jeder einzelnen Zigarettenpackung: Krankheiten und den Tod.

Kinder rauchender Eltern kennen es einfach nicht anders. Es besteht eine sehr große Gefahr, dass der Nachwuchs ebenfalls mit dem Rauchen beginnt, wenn Sie als Mutter, Vater oder Eltern es ihm vormachen. Wollen Sie das wirklich? Zudem setzen Sie Ihre Kinder und der restlichen Umwelt mit passiven Qualm aus. Besonders wenn in der Wohnung geraucht wird. Aktuelle Nichtrauchergesetze verhindern diese Tatsache zumindest im öffentlichen Raum. In Ihren eigenen vier Wänden gelten keine Verbote.

Übernehmen Sie also Verantwortung und belasten Sie nicht Ihre Freunde, Kinder und Bekannte mit dem Qualm von Zigaretten. Nicht selten fangen Mitmenschen auch mit diesem Laster an, wenn sie tagtäglich dabei zuschauen und sich an den Geruch gewöhnen. Oftmals wird zunächst nur „probiert“ und dann ist der Weg zum nächsten potentiellen Raucher meist nicht mehr weit. Deswegen sollten Sie unbedingt mit dem Rauchen aufhören!

  • Verantwortung übernehmen
  • nicht vor den Kindern rauchen
  • am besten aufhören zu Rauchen

1.9. Die Lunge ist lebenswichtig…und wird mit Giftstoffen bombardiert

Sie wissen schon welche Inhaltsstoffe sich in Zigaretten und sämtlichen anderen Tabakprodukten befinden oder? Hier ist ein kleiner Auszug aus dem „Sortiment“ des Grauens:

  1. Teer
  2. Schwermetalle
  3. Nickel
  4. Benzol
  5. Nikotin
  6. Blausäure
  7. Cyanid
  8. Kohlenmonoxid
  9. Ammoniak
  10. Blei
  11. … die Liste könnte fortgeführt werden
  12. jetzt endlich mit dem Rauchen aufhören!

Mehr als 30 krebserregende, reizende und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, wandern mit jedem Zug an der Zigarette in die empfindlichen Lungenbläschen Ihrer Lunge. Der Begriff „schwarze Lunge“ kommt nicht nur von ungefähr. Kein Wunder, wenn man den Stoff Teer bedenkt. Sie teeren sprichwörtlich Stück für Stück Ihr wichtiges Organ, welches die Atmung überhaupt ermöglicht. Fragen Sie sich nicht, warum Sie unter Husten leiden? Lesen Sie doch nochmals die oben aufgeführten Zutaten durch…


Erkrankungen der Atemwege sind ein erstes Indiz, für die beginnende Schädigung Ihrer Gesundheit. Es wird einfach Zeit, einen Rauchstopp einzulegen, damit sich die Lunge so schnell wie möglich wieder regeneriert. Diese Symptome sind typisch für langjährige Raucher:

  • Reizhusten
  • Kurzatmigkeit
  • Husten mit Auswurf
  • weniger Luft zum Atmen
  • schnelle Erschöpfung (aus der Puste)

Nach dem Rauchstopp, erholt sich Ihre Atmung und auch die Lunge vermag nach und nach wieder mehr zu leisten. Nach wenigen Monaten Abstinenz, ist die Lungenfunktion vollständig wieder hergestellt. Positiver Nebeneffekt beim mit dem Rauchen aufhören: besserer Geschmackssinn und intensiverer Geruchssinn.

1.10. das allgemeine Wohlbefinden steigern – weniger krank sein

Durch den Konsum von Zigaretten, wird auch das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen. Wichtige Merkmale und Indizien dafür sind beispielsweise:

  • Häufung von bakteriellen Infektionen
  • enorm verminderte Leistungsfähigkeit
  • diverse Hauterkrankungen wie Ekzeme, Schuppenflechte und Akne
  • öfters Lungenentzündungen als bei Nichtrauchern
  • ebenfalls öfters Bronchitis

Durch die tägliche schwerwiegende Belastung der Atemwegsorgane, sind Raucher einfach öfters krank als Nichtraucher. Also nehmen Sie diesen Ratgeber ernst, fassen sich ein Herz und versuchen mit Ernsthaftigkeit und einer gewissen Portion Motivation einen Rauchstopp durchzusetzen. Sobald Sie mit dem Rauchen aufhören, wird sich im Laufe der Zeit kurzfristig und mittelfristig Ihr allgemeines Wohlbefinden maßgeblich und spürbar verbessern.

2. Rauchstopp durch eine Nikotinersatztherapie

Worum handelt es sich hierbei? Ganz einfach, um alternative Zulieferer des Suchtmittels Nikotin. Besonders stark abhängige Raucher, die wirklich aus Suchtpotential täglich 30-40 Zigaretten konsumieren, erhalten das Gift über alternative Methoden in die Blutbahn. Zumindest wird die Lunge dadurch nicht geschädigt.

Körperliche Entzugserscheinungen wie bei einem „kalten Entzug“, werden dadurch abgefedert. Mitunter ist die Abhängigkeit derart groß, dass ein sofortiger Entzug ohne Ausgleich die Betroffenen aus der Bahn werfen würde. Grundsätzlich ist dieser Weg eher die softe Methode, aber nicht unumstritten.

  1. Nikotinpflaster
  2. Lutschtabletten mit Nikotin
  3. Nikotinkaugummis
  4. Nasenspray mit dem Wirkstoff Nikotin

Eine Nikotinersatztherapie ist empfehlenswert bei sehr stark abhängigen Rauchern, um extreme Entzugserscheinungen zu mildern.

Vorteilhaft ist hierbei die Tatsache, dass diese Produkte keinen Teer, Kohlenmonoxid und viele andere krebserregende Inhaltsstoffe eben nicht enthalten. Sie als Raucher bekommen Ihren „Stoff“ in Form von Nikotin, ohne die empfindliche Lunge weiter zu schädigen.

2.1. Nikotinpflaster als Alternative

Nach dem Aufbringen auf die Haut, sondern diese Nikotinpflaster das Gift Nikotin ab. Entweder über ein bestimmtes Membran oder über den integrierten Klebstoff. Dadurch wird ein konstanter Pegel an Nikotin im Kreislauf gewährleistet. Dies hilft zwar dem Raucher, aber ist nicht unbedingt förderlich um mit dem Rauchen durch einen tatsächlichen Entzug/Entwöhnung aufzuhören.

In aller Regel existieren 3-4 Stärken, welche die täglich konsumierte Menge an Zigaretten ersetzt. Raucher mit einem hohen Abhängigkeitsgrad, erhalten hierbei eine ungefähre Menge von 10-30 Zigaretten (Nikotingehalt) je nach Art und Stärke der Nikotinpflaster. Vorteilhaft ist der Aspekt, dass das Nikotin gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt wird. Der Griff zur Zigarette sollte in den meisten Fällen entfallen.

2.2. Lutschtabletten mit Nikotin für angehende Nichtraucher

Hierbei wird das Nikotin über die Schleimhaut im Inneren des Mundes aufgenommen. Über einen Zeitraum von 15-30 Minuten, wirkt das Suchtmittel und starke Raucher müssen so nicht mehr zur äußerst schädlichen Zigarette greifen. Es existieren diverse Produkte mit verschiedenen Stärken. Zwischen 2-4 Milligramm Nikotin pro Lutschtablette ist möglich.

Sie als Raucher mit einem mäßigem Suchtpotential, können auf diese Variante der Rauchentwöhnung zurück greifen, wenn Sie nicht ganz so extrem abhängig sind und mehrere Stunden rauchfreie Pausen kennen oder gewohnt sind.

2.3. Kaugummis für die Rauchentwöhnung

Als Nikotinersatzmittel sind Kaugummis sehr beliebt und auch in den Medien bekannt. Hierbei ist aber Vorsicht geboten. Langsam und mit Bedacht kauen, um nicht zu viel Nikotin freizusetzen. Einen zeitlichen Rahmen in diesem Sinne gibt es nicht, weil das Nikotin über den Speichel in den Körper gelangt. Es gibt keine genauen Studien dazu, wie schnell oder langsam Nikotinkaugummis wirken.


Diese alternativen Ersatzmittel für das Rauchen, sind eher bei einer kleinen Abhängigkeit empfehlenswert. Sehr starke Raucher sollten zu anderen Produkten greifen. Wenn Sie maximal 10-15 Zigaretten pro Tag konsumieren und aufhören wollen, machen Kaugummis mit Nikotingehalt aber durchaus Sinn. Speziell in kritischen Situationen, wie einer Feier wie viel geraucht wird oder bei der nächsten Party, ist es in jedem Fall sinnvoller einen Nikotinkaugummi zu kauen, als wieder zur Zigarette zu greifen.

Bei Bedarf können Sie den Kaugummi im Mund belassen und gelegentlich ein wenig kauen. Diverse Stärken existieren. Auch hier handelt es sich um Produkte zwischen 2-4 Milligramm Nikotingehalt. Vorsorglich sollten Sie aber grundsätzlich bei allen Nikotinersatzprodukten einen Arzt oder den Apotheker Ihres Vertrauens konsultieren.

2.4. Nasenspray mit Nikotin für ein rauchfreies Leben

Diese Produkte ermöglichen eine Aufnahme von Nikotin über die Nasenschleimhaut. Sehr zu empfehlen, wenn Sie tatsächlich von einer sehr starken Abhängigkeit betroffen sind (mehr als 30 Zigaretten pro Tag). Bei einem großen Verlangen wirkt das Nikotin sehr zeitnah und über die Nasenschleimhaut direkt in die Nervenzellen.

Natürlich ist solch ein Präparat keine wirkliche Methode um die Nikotinabhängigkeit zu überwinden. Dennoch ist es immer noch besser auf Nikotinnasenspray zurückzugreifen, als die Lunge weiterhin mit Teer und anderen Giften unmittelbar zu vergiften.

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2.5. Überblick der Nikotinersatzmethoden

Methode Vorteile Nachteile
Nikotinpflaster
  • Schnell wirkend
  • sehr beliebt bei Rauchern
  • kontinuierliche Zufuhr von Nikotin
  • geeignet bei hoher Abhängigkeit
  • keine Vergiftung der Lunge
  • beliebt beim Thema mit dem Rauchen aufhören
  • Keine Entwöhnung von Nikotin
  • dadurch umstritten bei der Rauchentwöhnung
Nikotinlutschtabletten
  • Geeignet bei mittlerer bis starker Abhängigkeit
  • verschiedene Stärken
  • recht schnelle Wirkung
  • Ebenfalls keine wirksame Entwöhnung von Nikotin
Nikotinkaugummis
  • Verschiedene Stärken
  • geeignet bei geringer bis mittlerer Abhängigkeit
  • einfache und unauffällige Methode
  • Wirkung schwer kontrollierbar
  • keine Alternative zur Entwöhnung des Suchtmittels Nikotin
  • für stark abhängige Raucher nicht geeignet
Nikotinnasenspray
  • Für alle Typen von Rauchern geeignet
  • auch für sehr starke Abhängigkeit
  • sehr schnelle Wirkung
  • bestes Produkt für die Nikotinzufuhr
  • Auch hier keine brauchbare Entwöhnung von Nikotin

Keines dieser Produkte entwöhnt den Körper vom Nikotinkonsum. Es handelt sich lediglich um eine Erleichterung für angehende Nichtraucher, die Nebenwirkungen des Entzugs besser zu verkraften. Sämtliche Produkte sollten vorher mit dem Arzt oder Apotheker im Vorfeld besprochen werden! Mit dem Rauchen aufhören erfordert eventuell ärztlichen Rat. 

3. Mit dem Rauchen aufhören durch eine Verhaltenstherapie

Im Prinzip handelt es sich bei diesem Prinzip darum, die menschlichen Verhaltensweisen zu erforschen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Diverse Muster – wie der Griff zur Zigarette in vielen Situationen – werden genau studiert. Angewohnheiten können wieder „verlernt“ werden. Darum geht es bei einer Therapie bezüglich der Raucherentwöhnung. Keine Medikamente, keine Ersatzmittel, sondern ein direkter unmittelbarer Entzug mit Hilfe einer Therapie.

  • Kinder finden es ekelhaft wenn Erwachsene rauchen
  • dennoch fangen bereits Jugendliche damit an und machen es den Erwachsenen gleich

Dieses Verhaltensmuster ist nicht unüblich und kann kontrolliert werden. Therapeuten versuchen Ihren „Patienten“ das Rauchen abzugewöhnen, indem sie beim Lernprozess anfangen. Raucher müssen ganz einfach lernen, ihre Gewohnheiten abzulegen, weil die Sucht immer eine Kombination aus Gewohnheit und tatsächlicher Abhängigkeit besteht.

  1. Raucher haben sich daran gewöhnt zu rauchen.
  2. Geschmack und Geruch der Zigaretten sind fester Bestandteil des Lebens.
  3. Rauchen wird eher als positiv wahrgenommen (die Kippe zur Entspannung).
  4. Eine Entwöhnung vom Tabak, beginnt meist im Kopf.
  5. Nur durch eine Änderung der Verhaltensmuster, können Raucher es schaffen.
  6. Mit dem Rauchen aufhören durch professionelle Hilfe.

3.1. Abläufe einer Verhaltenstherapie

Zunächst werden die Muster beim Rauchen genau analysiert. Wie oft greifen Raucher zur Zigarette und in welchen Situationen?

  • Analyse der Funkionen der Zigarette (nicht nur in Bezug auf Abhängigkeit durch Nikotin)
  • diverse Tagesabläufe und Rauchmuster erkennen
  • Impulse studieren die einen zwanghaften Griff zur Zigarette fordern
  • Reize analysieren (Außenwelt, Umgebung, Mitmenschen)

Besonders weil der Rauchstopp im Kopf beginnt, kann eine Verhaltenstherapie der erste und richtige Schritt sein. Aber auch hier gibt es wie immer keine Garantie für einen Erfolg.

Mit dem Rauchen aufhören benötigt genau 2 Dinge : Motivation und den letzten Willen.


Es kommt auch auf Ihren Willen an. Wenn Sie sich selbst unsicher sind, ob Sie wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, bringt auch eine Verhaltenstherapie nicht viel. Sobald der absolute Wille aber da ist (Jetzt reicht es und ich will endlich weg vom Tabak), dann erleichtert und unterstützt eine Therapie in dieser Form die Raucherentwöhnung ungemein. Sie sollten sich diese Maßnahme in jedem Fall näher überlegen.

4. Mit dem Rauchen aufhören durch Medikamente

Diese Möglichkeit ist ähnlich wie die Nikotinersatzmittel. Allerdings bestehen hier diverse Nebenwirkungen – wie bei allen Medikamenten auf dem Markt. Wenn die Sucht unüberwindbar scheint (beispielsweise nach einer 30-jährigen starken Nikotinabhängigkeit), dann sollten Sie mit Ihrem Arzt über diese Alternativen sprechen. Doch welche Medikamente existieren so auf dem Markt und gibt es überhaupt derartige Präparate?

4.1. Medikament Bupropion zur Rauchentwöhnung

Das Medikament Bupropion gehört zweifelsfrei zur Kategorie der Antidepressiva. Absolut verschreibungspflichtig, dient es grundsätzlich auch zur Raucherentwöhnung. Hierbei wird chemisch die Aufnahme von Dopamin und Noradrenalin verhindert. Beim Genuss von Zigaretten, werden also demnach keine Glückshormone mehr freigesetzt. Immerhin eine Halbwertszeit von 20-37 Stunden, erlauben eine angenehm lange Wirkung auf das Nervensystem.

  • Hemmung von Entzugserscheinung die aufgrund eines Rauchstopps erzeugt werden
  • darüber hinaus auch Wirkung gegen Depressionen wegen Raucherentzugs

Allerdings müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Medikamente nur der letzte Weg sind. Versuchen Sie lieber auf natürlichem Wege aufzuhören und beginnen Sie beispielsweise einen kalten Entzug. Eben weil auch bei Bupropion Nebenwirkungen auftreten können wie:

  • Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Mundtrockenheit

Absolut notwendig ist in jedem Fall eine präzise ärztliche Untersuchung, ob die Einnahme von Medikamenten zur Raucherentwöhnung überhaupt sinnvoll und erforderlich ist.

4.2. Medikament Vareniclin zur Rauchentwöhnung

Hierbei handelt es sich um ein Mittel zur Entwöhnung vom Laster des Rauchens. Ebenfalls verschreibungspflichtig, stellt Vareniclin eine Alternative zu Bupropion dar. Es werden die Symptome beim Entzug gemildert und im Gegenzug die positiven Effekte der Abstinenz verstärkt. Sozusagen die doppelte Belohnung. Aber jeder Arzt wird Sie im Vorfeld genau untersuchen, ob das Medikament bei Ihnen Sinn macht und ob Sie überhaupt geeignet sind. Sehr starke Raucher mit enormen Beschwerden beim Entzug, sollten aber grundsätzlich einen Arzt konsultieren.

Wie bei sämtlichen Medikamenten üblich, treten auch hier Nebenwirkungen auf, die nicht zu unterschätzen sind. Beispielsweise:

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und gesteigerter Appetit

Durch eine Halbwertszeit von 24 Stunden, wirkt das Medikament durchgängig im Körper und verschafft Linderung. Auch die entwöhnenden Eigenschaften und der Bekanntheitsgrad, avancieren Vareniclin neben Bupropion zu den gängigsten Mitteln medikamentöser Art beim Thema Raucherentwöhnung.

5. Hypnose zur Hilfe beim Rauchstopp

Viele Menschen die mit dem Rauchen aufhören wollen, probieren eine Hypnose. Doch worum geht es bei diesem Prinzip? Durch eine Hypnose werden spezifische Bewusstseinszustände erreicht. Mit dem Ziel, das Problem bei der psychischen Wurzel zu packen, existieren reale Erfolgschancen. Zahlreiche Berichte ehemaliger Raucher, klingen sehr vielversprechend. Nicht ganz so bekannt aber dennoch als Alternative geeignet, sollten Sie eine Hypnose in jedem Fall näher in Erwägung ziehen.

Aber auch hier müssen Sie einige Aspekte im Vorfeld beachten:

  1. Laut Studien gibt es Berichte über positive und negative Auswirkungen.
  2. Eine Garantie für den Rauchstopp mittels Hypnose existiert nicht.
  3. Krankenkassen übernehmen nur zögerlich die Kosten.
  4. Vertrauen Sie keinem „Hobby-Hypnotiseur“ sonder suchen Sie einen Fachmann.
  5. Nur klinisch ausgebildete und zertifizierte Hypnotiseure sind in der Lage, in Ihr Bewusstsein einzudringen und die Gründe für das Rauchen zu erkennen.

Aktuelle Berichte und Studien, beziffern die Hypnose beim Rauchstopp als „inkonsistent“. Das heißt im Umkehrschluss, dass tatsächlich positive Erfahrungswerte vorliegen. Bei anderen Patienten allerdings, haben Versuche nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Trotzdem macht die Hypnose durchaus Sinn, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Das Ziel ist schließlich klar definiert:

Endlich rauchfrei durchs Leben gehen und als Nichtraucher eine bessere Zukunft genießen!


6. Akupunktur bezüglich Raucherentwöhnung

Ebenfalls eine Alternative bezüglich mit dem Rauchen aufhören. Ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker führen auch eine Akupunktur durch. Dabei werden hauchdünne Nadeln in die Zentren geführt, die maßgeblich an der Sucht beteiligt sind. Auch hier gilt die Devise: einen Facharzt oder Heilpraktiker suchen, statt irgendwelche „Wunderheiler“ aufzusuchen. Grundsätzlich kann man hier von einem psychologischen „Placebo-Effekt“ sprechen. Es gibt keine nachweisbaren Studien über dieses Thema.

Durch die Erwartungshaltung der Patienten dennoch, kann eine Raucherentwöhnung stattfinden. Berichte sprechen immer wieder von positiven Signalen und das Raucher durch eine Akupunktur endlich die Finger von den Zigaretten lassen konnten. Auch diese Variante kann durchaus von Erfolg gekrönt sein. Probieren geht bekanntlich über Studieren und nur ein Versuch macht klug.

7. Kalter Entzug um mit dem Rauchen aufzuhören

Die allermeisten ehemaligen Raucher, haben einen sogenannten „kalten Entzug“ hinter sich. Von einem Tag auf den anderen Tag einen massiven Rauchstopp ohne Kompromisse einlegen, definiert diese abrupte Methode der Entwöhnung. Hier sind die Chancen äußerst gut, wenn die ersten Tage und Wochen überstanden werden.

Bei einem harten und rigorosen kalten Entzug sind die Chancen am höchsten, mit dem Rauchen aufzuhören!

Allerdings kommen mit dem kalten Entzug die gefürchteten Nebenwirkungen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig auftreten. Viele ehemalige Raucher berichten zwar von einem gewissen Verlangen nach der Zigarette, aber körperliche direkte Nebenwirkungen blieben aus.

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Folgende Dinge sind bei einem kalten Entzug relevant:

  • absolute Willensstärke
  • rauchfreie Umgebung zu Beginn
  • immer wieder die Vorteile eines Nichtrauchers überdenken
  • Motivation
  • Entzugserscheinungen überstehen
  • Unterstützung von Freunden und Familie
  • mit Überzeugung mit dem Rauchen aufhören

7.1. kalter Entzug und die Entzugserscheinungen – Sie schaffen das!

Warum entsteht überhaupt ein „Entzug“ von Nikotin. Ist dieses Nervengift wirklich so gravierend, dass man von einem „Entzug“ sprechen kann? Wenige Stunden nach der letzten Zigarette, entsteht bei einem Raucher tatsächlich das scheinbar unüberwindbare Verlangen, wieder zu rauchen. Nun setzt er ein, der kalte Entzug und oftmals treten regelrechte Entzugserscheinungen auf.

Die Entzugserscheinungen beziffern sich beim kalten Entzug zum Glück nicht viel länger als eine Woche! Auch Sie schaffen endlich den Absprung aus der quälenden Nikotinsucht!

Durch das regelmäßige Rauchen, hat sich der Körper an die Nikotinzufuhr gewöhnt. Rezeptoren im Gehirn schütten beim Rauchen Dopamin aus, welches eine Art Glücksgefühle und Entspannung hervorruft. Vielleicht nicht ganz so gravierend wie bei chemischen Drogen, aber immerhin entsteht ein Suchtpotential. Deswegen tun sich Raucher auch so schwer, endlich damit aufzuhören. Diesen Teufelskreis gilt es nun zu durchbrechen.

7.2. Arten von Entzugserscheinungen und Dauer

Meistens treten folgende Entzugserscheinungen nach einem kalten Entzug (Rauchstopp) auf:

  1. Herzrasen
  2. Schwindel
  3. Kopfschmerzen
  4. Übelkeit
  5. Zittern
  6. Unruhe
  7. Gereiztheit
  8. Niedergeschlagenheit
  9. Unausgeglichenheit
  10. Aggressivität
  11. Konzentrationsstörungen

Nikotin ist ein Nervengift und schüttet bei Konsum Botenstoffe aus, die den Raucher regelrecht süchtig machen. Ähnlich wie bei einer Alkoholsucht oder Drogensucht, verlangt der Körper nach seinem „Stoff“ und reagiert zum Teil heftig bei einem kalten Entzug. Mit dem Rauchen aufhören erfordert eiserne Disziplin!

Entzugserscheinungen bei einem kalten Rauchstopp halten erfahrungsgemäß etwa 72 Stunden an. Diese ersten drei Tage sind die schlimmsten, welche Sie als zukünftiger Nichtraucher überstehen müssen. Hart bleiben, es lohnt sich!

Die ersten Stunden sind meistens nicht das große Problem. Nach einem halben Tag allerdings, wird das Verlangen immer größer. Unruhe und Gereiztheit sind oftmals die Folgen. Lenken Sie sich ab und gehen Sie an die frische Luft. Es macht auch Sinn, einen kalten Entzug im Urlaub durchzuziehen.

  • Entspannen Sie sich – es sind doch nur maximal 7 Tage bis Sie rauchfrei sind!
  • Unternehmen Sie an der frischen Luft Freizeitaktivitäten.
  • Lenken Sie sich mit allen möglichen Dingen ab und denken Sie nicht an das Rauchen.
  • Der Weg ist die ersten Tage steinig, aber der kalte Entzug lohnt sich.


Nach drei Tagen ohne Tabak, haben Sie die schlimmste Zeit überstanden, wo eventuelle körperliche Entzugserscheinungen auftreten. Schon jetzt beginnt die Lunge sich zu regenerieren!

7.3. mentale Entzugserscheinungen blockieren

Körperliche Probleme und Entzugserscheinungen sind die ersten Anzeichen. Doch auch mental, haben Sie sich an den Konsum von Zigaretten gewöhnt. Finden Sie einen Ersatz für Zigaretten. Kauen Sie doch lieber einen Kaugummi oder spielen Sie mit Ihren Fingern an einem Gegenstand. Die Zigarette zwischen den Fingern hat Ihr wertvolles Leben bestimmt. Damit ist jetzt endgültig vorbei!

  • Ändern Sie Ihre Gewohnheiten.
  • Kauen Sie Kaugummi.
  • Spielen Sie mit einem Gegenstand statt mit der Zigarette.
  • Mentale Abhängigkeit (Gewohnheit) ist ein größeres Problem als die körperliche Abhängigkeit.

Viele Raucher greifen aus Gewohnheit zur Zigarette. Früh zur Tasse Kaffee oder nach Feierabend die Feierabendzigarette. Diese Gewohnheiten sind recht schwer aus dem Leben wegzubekommen. Mit einer passenden Ablenkung allerdings, wird auch Ihnen dieser Schritt nicht allzu schwer fallen.

  1. Selbstdisziplin ist der wichtigste Schritt – einfach hart bleiben und zum Nichtraucher werden.
  2. Erfahrungsgemäß gewöhnen sich Menschen schnell an neue Situationen. Auch das Nichtrauchen ist bald ein fester Bestandteil des Alltags. Maximal 30 Tage kalter Entzug und die Rückfallquote tendiert in Richtung Null.

Ist der Nikotinentzug nach einer Woche überwunden und der mentale Entzug ebenfalls nach 30 Tagen gemeistert, werden Sie schon bald die ersten positiven Auswirkungen spüren. Endlich Nichtraucher und das Leben in vollen Zügen genießen.

8. Der Beginn als Nichtraucher – erste Tage und Tipps

Sehr gut, Sie haben also entschlossen ein Nichtraucher zu werden. Der erste Schritt ist getan. Jede einzelne Überwindung, eben nicht zur Zigarette zu greifen, ist ein Erfolgserlebnis. Damit Sie nicht direkt innerhalb 72 Stunden einen Rückfall erleiden, finden Sie hier einige wichtige Tipps:

  1. Vernichten Sie im Vorfeld sämtliche Zigaretten, Tabakprodukte, eventuell Hülsen, Feuerzeuge und auch den Aschenbecher aus der Wohnung. Ab in den Müll und auf Nimmerwiedersehen.
  2. Nehmen Sie sich unter Umständen einige Tage Urlaub, damit Sie nicht einem Beruf nachgehen müssen und dabei unter Entzugserscheinungen leiden.
  3. Vermeiden Sie Orte wo häufig geraucht wird.
  4. Vermeiden Sie Freunde, Bekannte und Familienangehörige die Raucher sind.
  5. Trinken Sie genügend Flüssigkeit.
  6. Erholen Sie sich und nehmen Sie immer wieder eine gesunde Portion Schlaf.
  7. Führen Sie Entspannungsübungen durch.
  8. Nutzen Sie eventuell und nach Absprache mit einem Arzt alternative Hilfsmittel wie Ersatzpräparate oder Medikamente (je nach Stärke der Abhängigkeit)
  9. Berechnen Sie immer wieder die Einsparung von Kosten und planen Sie dafür den nächsten Urlaub oder das nächste Auto.
  10. Überlegen Sie sich ein neues Hobby, welches Sie bequem durch die Zeitersparnis durch das Nichtrauchen jetzt ausüben werden.

Sie werden es binnen einer Woche schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören und sämtliche Entzugserscheinungen locker überstehen!

Belohnen Sie sich mit einem Stück Schokolade und kaufen Sie sich eine Spardose. In diese legen Sie sämtliche finanziellen Mittel herein, die sonst für Zigaretten drauf gegangen wären.

  • Wichtiger Tipp! : Viele ehemalige Raucher berichten von Hungerattacken beim Entzug. Nikotin zügelt ein wenig den Appetit und es besteht die Gefahr schnell zuzunehmen. Essen Sie nicht mehr oder weniger als zuvor!

9. Rauchstopp für einige Tage – das geschieht im Körper

Bereits einige Stunden nach der letzten Zigarette, machen sich erste Entzugserscheinungen bemerkbar. Allerdings im Gegenzug, erholt sich Körper rasend schnell.

  1. Mit dem Rauchen aufhören und die Sauerstoffwerte im Blut verbessern sich schon nach 12 Stunden.
  2. Nach 48 Stunden hat der Körper das giftige Nikotin komplett abgebaut.
  3. Schon nach 48 Stunden wachsen die Nervenzellen der Geruchs- und Geschmacksorgane nach. Es entwickelt sich ein intensiverer Geschmack und Geruch.
  4. Einen Tag nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko auf einen Herzinfarkt.
  5. Nach 3 Wochen beginnt die Lunge sich zu regenerieren. Sie bekommen mehr Luft und werden schnell leistungsfähiger.
  6. 2 Wochen nach dem Entzug sollte der markante „Raucherhusten“ allmählich aufhören.
  7. 5 Jahre nach der letzten Zigarette sinkt beträchtlich das Risiko für einen Schlaganfall.
  8. Erst nach 15 Jahren, hat sich der Körper komplett erholt und befindet sich auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers.

Erste und wichtige Prozesse, finden demnach bereits nach einigen Tagen, Wochen und Monaten statt. Je früher Sie einen Rauchstopp einlegen, umso so schneller erholen Sie sich vom Nervengift Nikotin und Ihre Lunge wird es Ihnen danken. Jetzt wird es Zeit, endlich die Überwindung zu meistern und den Zigaretten den Kampf anzusagen!

10. Schlusswort für ein neues und rauchfreies Leben

Rauchen ist eine Sucht mit schlimmen Folgen für Ihren Körper. Dank diesem ausführlichen Ratgeber, erfahren Sie welche Konsequenzen und Gefahren durch das Rauchen entstehen und was Sie Ihrem Körper zumuten. Aber jetzt haben Sie das Problem erkannt und werden den Sprung zum Nichtraucher meistern. Mit dem Rauchen aufhören durch unsere Tipps und Tricks!

  • Sie werden sich schon bald nicht mehr ausgrenzt fühlen (Nichtrauchergesetze, markierte Raucherplätze und viele andere Ausgrenzungen).
  • Finanziell werden Sie spürbar merken, dass Sie als Nichtraucher wesentlich mehr Geld in der Tasche haben.
  • Ihr wertvoller Körper kann sich endlich wieder erholen und Sie leben länger.

Wichtig ist die Motivation und Disziplin. Allen Alternativen zum Trotz, hat sich der kalte Entzug als wirkungsvoll erwiesen. Der Aufwand und die Entzugserscheinungen lohnen sich aber. Starten Sie am besten noch heute in ein neues Leben als Nichtraucher und sparen Sie Zeit und Geld.

Oder wollen Sie weiterhin ein Leben lang abhängig von stinkenden und teuren sowie gesundheitsschädlichen Zigaretten sein? Einzig die Tabakindustrie profitiert von Ihnen! Sie setzen für deren Profit Ihre Gesundheit aufs Spiel!


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