Geister beschwören

Was ist das Geister beschwören?

Rituale zum Geister beschwören, finden sich in nahezu jeder Kultur und Religion. In den ursprünglichen Religionen, wie zum Beispiel dem Voodoo spielen Geisterbeschwörungen jedoch eine größere Rolle.

Beim Geister beschwören werden nicht nur Geister gerufen, sondern auch Fabelwesen oder andere übernatürliche Geschöpfe, wie z.B. Engel, um sich diese für sich nutzbar zu machen oder sogar bestimmte Ereignisse herbeizuführen. Am häufigsten werden wohl Verstorbene Geister angerufen. Dies wird in der Regel durch ein Medium im Trancezustand vollzogen und dadurch Kontakt zur Geisterwelt hergestellt.

In heidnischen oder okkulten Religionen werden durch Tänze und Beschwörungsformeln Dämonen oder andere Wesen angerufen. Dabei kommt es manchmal zu Opferungen in Form von Tieren, Blut oder dem Verbrennen von Gegenständen. Im Römischen Reich wurden beispielsweise die Götter der Feinde während kriegerischer Auseinandersetzungen angerufen, um die Feinde zu verfluchen. Dabei wurden auch Schafe geopfert. In der Mönchsmedizin des Mittelalters wurde nicht nur Gott um Hilfe gebeten, sondern auch Krankheiten als Dämonen angerufen und beschworen. Im Islam weiterhin gibt es den Dschinn (wie der Teufel), den man beschwören oder auch vertreiben kann.




Ein Grimoire oder Zauberbuch ist ein Buch mit magischem Wissen, in dem sich auch viele Beschwörungsformeln finden. Die Blütezeit dieser Schriften lag zwischen dem Spätmittelalter und dem 18. Jahrhundert. Aus moderner wissenschaftlicher Perspektive sind Geistwesen nicht real und besitzen höchstens eine psychologische Relevanz.

Geister beschwören in der Praxis

In der Praxis der westlich- okkultistischen Beschwörung befindet sich der Ausübende des Rituals in einem vorher gezogenen „Schutzkreis“. Ein gutes und bekanntes Beispiel ist das Hexenbrett. Das Geistwesen soll dazu gebracht werden, sich in einem außerhalb des Kreises befindlichen „magischen Dreiecks“ bemerkbar zu machen.  Zu diesem Zwecke werden auch magische Siegel, Symbole oder die Namen im Rahmen vom Geister beschwören verwendet.

Nutzen einer Geisterbeschwörung

Magische Praxis soll ganz unterschiedlichen Absichten dienen. Die Ausübenden glauben, sie könne dazu dienen, sich Geistwesen nutzbar zu machen, ihren Schutz zu erlangen, einen Pakt einzugehen oder an das Wissen des jeweiligen Wesens zu gelangen. Ähnliche Vorstellungen spielen in den Beschwörungsritualen der unterschiedlichen Religionen eine Rolle. Darum macht das Geister beschwören auch Sinn.

Kontakt zu Verstorbenen mit Hilfe von Geister beschwören

Es kann passieren, dass wir Dinge wahrnehmen, die nur für uns real sind. Seelenbeziehungen sind sehr persönlich. Es kann aber auch sein, dass unsere Intuition uns täuscht und, dass wir in Ereignisse oder Dinge etwas hineininterpretieren.  Häufig wird von Hinterbliebenen berichtet, dass gerade Verstorbene in irgendeiner Weise Kontakt aufnehmen. Der Prozess der Verabschiedung ist für beide Seiten schwer. Die Seele befindet sich im Übergang in die nicht- physische Existenz und sie hat oft noch den Wunsch, zu schauen, dass alles in Ordnung ist. Im Leben muss man auch mit einer Lebensphase abgeschlossen haben.

Wenn es zu einem Kontakt kommt, das kann in einem Traum sein, es können Zeichen sein, die uns etwas mitteilen sollen oder auch nur das Gefühl, dass wir eine Nachricht in unseren Gedanken erhalten, dann ist es wichtig, dem Verstorbenen zu vermitteln, dass er gehen darf und auch wir unseren Weg weitergehen.

Geister beschwören – Praxis

Seelen, die sich noch nicht komplett von der physischen Welt gelöst haben, befinden sich noch in ihrem Prozess der Betrachtung ihres vergangenes Leben. Bevor dieser Prozess nicht abgeschlossen ist, kann der Seelenteil sich nicht wieder mit der Essenz verbinden. Seelenteile in dieser Situation befinden sich auf der untersten Stufe der astralen Ebene.  Ihre Versuche, mit der physischen Welt in Kontakt zu treten, kann die verschiedensten Formen annehmen. Sie suchen Hilfe und „geistern“ im wahrsten Sinne des Wortes herum. Poltergeister suchen Aufmerksamkeit durch Krach, ihre Kraft reicht dazu gerade noch aus. Oft fühlen sie sich an einen Ort gebunden, der für sie im Leben wichtig war. Dort spucken sie dann herum.




Heimsuchung, Besessenheit oder Verfolgung durch Geister sind Ausdrücke, die durch unsere Angst charakterisiert sind. Vielmehr sind es Hilferufe sogenannter verlorener Seelen, die durch Anhaftung an den Körper anderer Seelen ihren Ausdruck finden.  Sie befinden sich in einer energetisch schwachen Verfassung, weil sie keinen eigenen Körper mehr besitzen. In diesem schwachen Zustand können sie uns Nichts antun, sie können auch keine Macht über uns haben. Im negativen Sinn versuchen sie, Energie von uns zu bekommen, uns zu benutzen.

Es kommt aber nur zu einer Anhaftung, wenn wir es zulassen. Eine Erlaubnis wird dabei nicht bewusst gegeben, sondern entweder aus Angst oder aus Mitleid unbewusst ausgestrahlt. Beide Möglichkeiten lassen einen Energiefluss zu.

Befreiung von Besetzungen beim Geister beschwören

Die beste Methode, Personen zu helfen, die Spuk erleben oder sich von Geistern verfolgt fühlen, ist es, ihnen klarzumachen, dass ohne ihre Erlaubnis kein Geist Einfluss auf sie haben kann.  Exorzisten machen nichts anderes. Sie vermitteln aber dem Betroffenen durch eine Zeremonie das Gefühl, dass sie befreit werden. Der Glaube daran allein beendet schon den Energiefluß und damit die Anhaftung.  Andersherum können „unerlöste“ Seelen sich nur selbst erlösen. Ein Erlösungsaktes durch uns ist nicht der richtige Weg. Wir können andere Seelen nur unterstützen, ihren Weg selbst zu finden.

Wer kann Kontakt herstellen beim Geister beschwören
Die meisten Menschen sind nicht fähig, selbst Kontakt zu einer anderen, nicht körperlichen Seele, herzustellen. Es ist eine Angelegenheit der Anpassung von Sender- und Empfängerfrequenz, auch Channeling genannt. Man kann versuchen, der Seelen gedanklich mitzuteilen, „ins Licht zu gehen“. Jedoch ist es nicht möglich einer Seele zu helfen, ohne die Ursachen der Störung zu kennen.  Mit der Unterstützung eines ausgebildeten Hypnotiseurs kann es möglich sein, den Grund für eine Anhaftung einer anderen Seele zu herauszufinden.

Man kann davon ausgehen, dass zwischen den beiden Seelen eine seelische Verbindung besteht. Durch geleitete Rückführungen kann man eine solche Verbindung herausfinden. Gute Therapeuten können es auch schaffen, auf diese Art und Weise ein Gespräch möglich zu machen, welches die Problematik klärt und zu einer Lösung führt.  Eine für die Ausbildung der Medialität am häufigsten angewendete Meditation ist die Kontaktmeditation. Während dieser geführten Meditation werden die Beteiligten in den Alpha-Zustand versetzt. In diesem tranceartig veränderten Bewusstsein werden Wahrnehmungen viel stärker wahrgenommen. Alle Menschen sind von Geburt an medial veranlagt.




Jenseitskontakte bei medialen Abend

Laut leitendem Medium waren an diesem Abend viele Verstorbene vor Ort und so wurde für einige Anwesende Kontakt hergestellt, es wurde gelacht und viel geweint. Das Medium gab Antworten, welche treffend waren, die Besucher erkannten ihre verstorbenen Angehörigen wieder. Ebenso wusste das Medium wie Verstorbenen zu Tode gekommen waren.

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