Planeten im Sonnensystem

Wie viele Planeten hat unser Sonnensystem?Wie viele Planeten hat unser Sonnensystem? Die Erde, ihre Nachbarplaneten, deren Monde und die Sonne zusammen stellen unser Sonnensystem dar. Des weiteren gibt es noch Zwergplaneten, Millionen von Kleinkörpern, wie Asteroiden, Kuiper- Gürtel- Objekten und Kometen, die alle ebenfalls um die Sonne kreisen. Im Mittelalter glaubte man noch, die Erde sei das Zentrum des Sonnensystems und die Sonne würde um sie herum kreisen. Dieses Weltbild wurde geozentrisches genannt. Mit der Zeit setzte sich jedoch die Erkenntnis durch, dass die Sonne das Zentrum der Erde und ihren Nachbarplaneten darstellt. Dieses sogenannte heliozentrische Weltbild wurde über die Jahrhunderte erweitert und hat sich bis heute gehalten.

Der Andromedanebel, unsere Zwillingsgalaxie


Im Weltraum gibt es sehr viele Sonnensysteme. Richtig heißen sie allerdings Planetensysteme. Sonnensystem wird ausschließlich für unser Planetensystem verwendet. Ein Planetensystem kann eine oder mehrere Sonnen inne haben. Die Anzahl der Planeten variiert innerhalb jeden Systems sehr stark. Das Planetensystem, welches unserem Sonnensystem am nächsten ist, heißt „Proxima Centauri“. Diese beiden wiederum liegen zusammen mit Milliarden von anderen Planetensystemen in derselben Galaxie, in der Milchstraße. Ihren Namen hat sie erhalten, da sie als Sternenband am Himmel wie verschüttete Milch aussieht. Es gibt eine weitere Milchstraße, die identisch mit unserer ist. Sie heißt Andromeda-Galaxie. Diese sieht man jedoch nur mit dem Teleskop.

Wie viele Planeten hat unser Sonnensystem?

Unsere Sonne ist ein Stern. Sie stellt sowohl das Zentrum des Sonnensystems als auch deren Motor dar. Sie ist unvorstellbar groß, Millionen Mal größer als der Planet Erde. Sie schenkt der Erde Licht und Wärme. Die Sonne ist heute 4,57 Milliarden Jahre alt. Damit wäre sie in Menschenjahren 32 Jahre alt. Sie hat eine ungefähre Lebenserwartung von 85 Jahren, das wäre noch eine Lebenszeit von etwa 7,5 Milliarden Jahren. Zu diesem Zeitpunkt wird sich der Wasserstoff- Vorrat in ihrem Kern erschöpfen. Dann wird sie sich zu einem roten Riesenstern aufblähen und Planeten wie die Erde verschlucken. Am Schluss wird sie ihre Hüllen abstoßen und der Rest ihres Kerns wird als Weißer Zwerg über einen langen Zeitraum abkühlen.

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Die Planeten im Sonnensystem

Neben der Erde gibt es sieben andere Planeten und viele Kleinplaneten und andere Objekte, die sich um die Sonne drehen. Die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn kann man mit bloßem Auge am Nachthimmel sehen. Die Namen der Planeten stammen aus der römischen Antike. Ihre Bedeutung haben sie von Göttern der Mythologie. Manche der Planeten haben eine felsige Oberfläche, wie die Erde, der Mars, die Venus und den Merkur. Die Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind Gasplaneten. Der auffälligste Planet ist wohl der Saturn mit seinen Ringen, die ihn umgeben.

Die Entstehung unseren Sonnensystems

Unsere Sonnensystem ist vor ca. 4,5 Milliarden Jahren aus einer Gaswolke entstanden. Aus dem Gas formten sich Sonne und Planeten. Da die Sonne eine Anziehungskraft hat, kreisen die Planeten auf einer ovalen Bahn um sie herum. Die Erde benötigt ein Jahr bis er die Sonne einmal umkreist hat. Der Planet der am schnellsten ist, ist der Merkur. Er braucht tatsächlich nur 88 Tage. Im Gegensatz dazu braucht der Uranus ganze 84 Jahre. Außerdem drehen sich die Planeten auch um sich selbst. Die Erde benötigt dafür bekanntlich einen Tag. Hierbei dreht sich der Jupiter am schnellsten. Ein Tag dauert bei ihm nur 10 Stunden und am langsamsten dreht sich die Venus. Sie braucht 4 Monate und außerdem dreht sie sich andersherum. Nur der Planet Erde wird also von Lebewesen bewohnt. Auf allen anderen Planten ist Leben nicht möglich. Die Planeten sind entweder zu kalt oder zu heiß.

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Monde der Planeten


Manche der Planeten- Monde sind sehr groß. Dazu gehören der Jupitermond Ganymed und der Saturnmond Titan. Sie sind beide größer als der Planet Merkur an sich. Der Jupitermond Kallisto ist ebenfalls nur etwas kleiner als der Merkur. Alle Monde umkreisen ihre Planeten in derselben Richtung, in der diese sich um ihre eigene Achse drehen. Eine Ausnahme stellt der Neptunmond Triton dar. Die Forscher gehen davon aus, dass die Monde der Gasplaneten in Scheiben rund um den jeweiligen Planeten gewachsen sind. Auf dieselbe Art und Weise sind die Planeten um die Sonne herangewachsen, in einer Scheibe. Bei der Erde allerdings hat sich der Mond höchstwahrscheinlich nach einer Kollision der alten Erde mit einem anderen Planeten (etwa so groß wie der Mars) herausgebildet.

Und andere Himmelskörper – Zwergplaneten

Pluto war bis 2006 der neunte Planet unseres Sonnensystems. Nach neuster Einstufung ist er jedoch ein Zwergplanet. Die neue Definition eines Planeten von 2006 beinhaltet, dass ein Planet genügend Anziehungskraft besitzt, um sich von Objekten in seiner Umlaufbahn zu befreien. Pluto hingegen habe zu viele Objekte in seiner Umlaufbahn. Pluto besteht höchstwahrscheinlich aus Gestein und Wassereis und hat fünf bekannte Monde. Pluto wurde zuvor noch nicht von einer Raumsonde besucht. 2015 sollte die “New Horizons”-Mission das ändern.

Kuiper- Gürtel

Die Objekte in der Umlaufbahn des Pluto gehören zum sogenannten Kuiper- Gürtel. Dieser besteht insgesamt aus zehntausenden von Objekten, einige größer andere sehr viel keiner.
Diese Objekte sind wahrscheinlich in einem Frühstadium des Sonnensystems entstanden sein. Sie sind im Gegensatz zu anderen Objekten, nicht in einem Planeten gelandet. Der Kuiper- Gürtel hat eine ungefähre Gesamtmasse zwischen 4 und 10% der Erdmasse. Da er sehr weit von der Erde entfernt ist, wurde er bisher nicht sehr genau erforscht.

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Haumea, Makemake und Eris

Außer Pluto gibt es mindestens noch drei weitere Zwergplaneten: Haumea, wurde 2004 entdeckt, Makemake 2005 entdeckt worden und Eris 2005 entdeckt worden. Eris ist sogar noch ein wenig größer als Pluto, und seine Entdeckung hat letztlich zur Einführung der neuen Klasse der Zwergplaneten und damit zur Herabstufung von Pluto geführt.

Oortsche Wolke


Eingebettet ist unser Sonnensystem in eine runde Region sehr großer Ausdehnung, die bis zu einem Lichtjahr von der Sonne entfernt ist. Die sogenannte Oortsche Wolke mit eisigen Felsen und dreckigen und riesigen Schneebällen. Allerdings ist diese Region noch nicht 100 Prozent nachgewiesen worden. Bisher konnte sie nämlich noch nicht beobachtet werden. Die Gesamtmasse der Oortschen Wolke kann nur ungefähr geschätzt werden. Sie ist ca. so groß wie einige Dutzend Erdmassen. Im Vergleich zu der enormen Ausdehnung der Wolke jedoch eher klein.
Die Eigenschaften der Oortschen Wolke wird aus den aus ihr kommenden Kometen geschlossen. Sehr große dreckige Schneebälle, die aus Eis, Staub und anderen organischen Verbindungen bestehen.

Und noch mehr Objekte im Sonnensystem

Zu diesen erwähnten Objekten enthält das Sonnensystem noch einiges an Kleinem. Kometen: Sobald Kometen der Sonne nahe genug kommen, entsteht durch die Sonnenstrahlung, der Kometenschweif. Meteoroide: Dies sind kleinere Festkörper, von denen gelegentlich einer in der Erdatmosphäre als Meteor (Sternschnuppe) verglüht. Ansonsten enthält das Sonnensystem noch eine Menge Staub. Es kann vorkommen, dass dieser Staub das Sonnenlicht reflektiert und vor der Morgen- und nach der Abenddämmerung als sogenanntes Zodiakallicht zu sehen ist.

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